Gemüse für den Hund

Gemüse für den Fleischfresser

Auch wenn es immer wieder behauptet wird – ein Hund ist kein reiner Fleischfresser, sondern ein Fleisch bevorzugender Allesfresser. Fleisch, Fisch, Innereien und Milchprodukte, frische Milch nur in sehr kleinen Mengen, sollten allerdings den Hauptbestandteil seiner Ernährung darstellen. Deshalb beginnen immer mehr Hundebesitzer ihre Tier nach dem BARF-System zu ernähren, abgekürzt zu barfen. Während sich die selbst ernannten Experten nicht einig sind darüber, ob stärkenhaltige Lebensmittel wie Getreide, Reis, Kartoffeln in eine BARF-Ration gehören, herrscht weitgehend Einmütigkeit darüber, dass Gemüse in den Napf gehört. Dazu gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.

Gemuse-Karotten

Generell kann man alle Gemüsesorten verwenden, die man selber in der Küche braucht. Dabei müssen auch genau die Gemüsesorten gekocht werden, die man für sich selber kocht, also vor allem grüne Bohnen und Kartoffeln, ganz sicher Hülsenfrüchte. Zusätzlich sollte das Gemüse für den Hund, der ein schlechter Pflanzenfaserverwerter ist, zerkleinert werden. Wie sehr, hängt davon ab, was man mit der Gemüsebeilage bewirken will. Wird das rohe Gemüse nur grob zerkleinert oder grob geraspelt, wirkt es als Ballaststoff, also verdauungsfördernd. Sollen möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden, so muss das rohe Gemüse püriert werden.

Ähnlich verhält es sich mit getrocknetem Gemüse. Wenn es bereits sehr fein vorliegt, genügt einweichen, meistens ca. 15 Minuten im Minimum. Für empfindliche Hunde empfiehlt es sich, das eingeweichte Gemüse zusätzlich zu pürieren, vor allem wenn man eine Mischung gewählt hat, in der auch noch Getreideflocken enthalten sind. Was richtig ist, sieht man am Verdauungsergebnis: Wenn die Lunderland-Flocken mehr oder weniger vollständig erhalten im Kot zu sehen sind, wurden sie entweder nicht lange genug eingeweicht oder müssen zusätzlich püriert werden.

Apropos Lunderland-Flocken: Die Schonkostflocken sind für empfindliche Hunde oder solche, die zu Verdauungsproblemen neigen, eher zu empfehlen als die gewöhnlichen. Sie enthalten nur ganz feine Reisflöckchen und sehr fein geraspelte Rüebli und wenige Lauchstückchen.

Getrocknetes Gemüse ist praktisch, sehr lange haltbar und enthält sogar noch ca. 80 Prozent der ursprünglichen Vitamine. Selbstverständlich kann man auch Tiefkühlgemüse oder Dosengemüse verwenden, wenn mal kein frisches Gemüse zur Hand ist. Oder die praktischen Gemüsemischungen von Fleischeslust im Tetrapak verwenden. Wer Reis oder Getreide füttert, ist auch mit den gepufften Getreidegemüse-Mischungen gut bedient. Die Mischungen können ohne weitere Vorbereitungen unter das Fleisch gemischt werden.

 

 

Wenn Du Neu-Barfer bist oder werden willst, haben wir HIER für Dich ein Starterpaket zusammengestellt.

 

Anja Marti-Jilg, futterratgeber.ch

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