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Gelenkschmerzen beim Hund

Jetzt wenn die Tage kälter werden, die Luftfeuchtigkeit höher haben viele Hunde, und auch wir Menschen, wieder vermehrt mit Gelenksbeschwerden zu kämpfen. Es empfiehlt sich den Hund zu unterstützen und zu versuchen die Beschwerden möglichst erträglich für die Hunde zu machen. Gerade was die körperliche Belastung betrifft, können wir einen grossen Einfluss als Hundebesitzer auf die Beschwerden unserer Hunde nehmen. Ebenfalls kann die richtige Fütterung eine entscheidende Rolle bei der Gesundheit der Gelenkes deines Hunde beitragen. Wertvolle Nähr- und Wirkstoffe, die dem Hund über spezielle Ergänzungsfuttermittel zusätzlich gefüttwert werden können, tragen nachhaltig zur Funktionserhaltung und Beschwerdenlinderung der Gelenke bei. Aber erst mal ganz von Anfang an.

Welche Symptome zeigt dein Hund bei Gelenkschmerzen?

Man erkennt Gelenkschmerzen relativ schnell und deutlich beim Hund. Dies vorallem durch seinen veränderten Bewegungsablauf. Dein Hund wird vermehrt Ausweichbewegungen einnehmen und den Schmerz zu vermeiden, respektive allfällige Gelenkbeschwerden zu kompensieren. Bei Gelenkschmerzen verändert dein Hund in aller Regel seine Haltung, geht lahm, verweigert gar das Laufen und es knorzt beim Aufstehen und er beisst sich relativ häufig in das schmerzende Gelenk. Je nach Ursache und auch Schweregrad der Gelenkbeschwerden können akut Symptome wie Fieber, Berührungsschmerz oder Schwellungen an der betroffenen Stelle auftauchen.

 

Was sind die Ursachen für Gelenkbeschwerden beim Hund?

Ganz allgemein sagen kann man das nicht. Schmerzen im Gelenk können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Es kann zurück zu führen sein auf körperliche Überbelastung, Übergewicht oder verschiedene Erkrankungen wie Borreliose, Gelenkentzündungen (auch Arthritis genannt), Gelenkverschleiss (auch Arthrose genannt), Ellbogengelenkdsyplasie oder Hüftgelenkdysplasie. Entgegen der Vermutung, dass nur ältere Hunde von Gelenkproblemem betroffen sein können, ist es tatsächlich auch häufig ein Risiko der Anfälligkeit der Gelenke bei sehr jungen Hunden. Das wird leider sehr häufig unterschätzt oder auf Grund von nicht-wissen einfach nicht bedacht. Sehr grosse Belastungen wie beispielsweise Rennen, Springen oder abruptes Stoppen, welches gerade beim Ballspielen sehr häufig vorkommt, können zu Problemen im Gelenk führen.

Ein weiterer Punkt, welcher nach meiner Meinung und Erfahrung leider sehr unterschätzt wird, ist die Gelenkprobleme im Zusammenhang mit der falschen Fütterung. Übergewicht und ungünstige Haltungsbedienungen können mögliche Ursachen für Gelenkschmerzen sein. Hier ist kaum ein Unterschied zwischen jungen und älteren Hunden zu erkennen. Sowohl beim jungen wie auch senioren Hund können mehrere Gelenkbestandteile wie Knorpel, Bänder, Kapsel und Knochen von Problemen und in der Konsequenz Schmerzen betroffen sein. Es gibt bestimmte Gelenknährstoffe, welche in der Lage sind die Regeneration und den Erhalt der Gelenkstrukturen zu unterstützen. Man kann auch davon ausgehen, dass bei einer früheren Erkennung einer Gelenksproblematik die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Wiederherstellung grösser ist.

 

Hier noch ein paar Informationen im Überblick:

-          Gelenkserkrankungen beim Hund gehören leider zur den häufigsten Gründen für den Besuch beim Tierarzt des Vertrauens. Leider sind dafür nicht selten Haltungs-, Bewegungs- und Fütterungsfehler verantwortlich.

-          Es empfiehlt sich bereits beim jungen Hund auf die richtige, ausgewogenen und gesunde Ernährung respektive Nährstoffversorgung im Futter zu achten.

-          Gerade nach den Wintermonaten würde ich darauf achten, die Bewegung langsam zu Steigern. Viele haben die Tendenz im Winter nur die obligate Runde mit dem Hund zu machen und dann gleich im Frühling bei den ersten warmen Temperaturen eine grosse Velotour zu machen. Aber gerade nach den Wintermonaten und auch beim heranwachsenden Hund ist eine Schonung der Gelenke massgeblich für die Gesundheit verantwortlich

-          Bestimmte Gelenknährstoffe wie Teufelskralle, Ingwer oder Schwefel können sowohl vorbeugend aber auch bei bereits bestehenden Gelenkbeschwerden sehr gut helfen und unterstützen. Diese Zusätze werden in aller Regel dem Futter beigemischt.

Was bedeutet eine Arthrose beim Hund

Hier eine kurze Erklärung was Arthrose eigentlich ist: Die Arthrose ist ein schmerzhafter Gelenkverschleiss, den wir auch oft von uns Menschen kennen. Dabei werden die glatten Gelenkflächen zerstört. Im weiteren Verlauft führt der Prozess zu einer Ausbildung der Randwülsten und bedeutet in der Konsequenz dann eine Versteifung des betroffenen Gelenkes.

Wie erkenne ich eine Arthrose bei meinem Hund?

Die Arthrose macht sich in aller Regel zuerst durch ein erschwertes Aufstehen und Hinlegen bemerkbar. Durch die schmerzenden Gelenke kann dein Hund seine Bewegungsabläufe nicht mehr richtig machen und er zwingt sich selber in eine sogenannte Schonhaltung. Nicht nur alte Hunde können an einer degenerativen Erkrankung leider, immer häufiger sind davon leider auch junge Hunde betroffen. Bedingt durch Fehlzuchten und so weiter.

 

Mögliche Ursachen für Arthrose:

-          Zu frühe und vorallem zu intensive Belastung

-          Zu wenig Auslauf

-          Fehlbelastungen durch eine Verletzung in der Vergangenheit

-          Falsche Fütterung, gerade auch während des Wachtums

Man spricht auch noch von der sekundären Arthrose, diese tritt als Folge eines bereits geschädigten Gelenkes auf. Das bedeutet wiederum, dass Hunde die unter eine Hüftgelenksdysplasie oder Ellbogengelenksdysplasie leiden, häufiger diese degenerativen Gelenkveränderungen bekommen. Durch dauerhafte Fehlbelastungen kann es zu Überanspruchung der Knorpel kommen und damit zu einem erhöhten Verschleiss.

 

Wie kann ich Gelenkschmerzen bei meinen Hund vorbeugen?

Der gesamte Bewegungsablauf beim Hund ist ein Zusammespiel auf folgender Anatomie: Kochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder. Eine sehr zentrale Rolle spielen hierbei die Gelenke, da sie das bewegliche Bindeglied zwischen den Knochen sind. Somit darf hier möglichst wenig Reibung entstehen. Deshalb sind die Kochenenden mit einer glatten Knorpelschicht überzogen, die einen stossdämpfenden Effekt haben. In diesem Zwischenraum befindet sich die Gelenksflüssigkeit. Dieses eher komplexe System des Bewegungsapperates ist täglich sehr stark belastet und wird beansprucht, dies wiederum kann die Funktion der Gelenke beeinträchtigen. Somit kann man sagen, dass eine artgerechte Haltung sowie auf den Hund angepasste Bewegung die Grundlage ist um Gelenkschmerzen vorzubeugen. Daneben ist eine, wie schon oft erwähnt, ausreichende Fütterung von verschiedenen Nährstoffen in speziellen Futtermitteln und Futterergänzungen ebenfalls massgeblich und für die Gelenkaktivität eigentlich unerlässlich. Chondroitin, Glucosamin und Hyaluronsäure sorgen für kräftige Gelenkstrukturen; Kieselgur stärkt Sehnen und Bänder, biologisch aktive Schwefelverbindungen unterstützen Sehnen, Bänder und Knorpel. Ein sehr bekanntes Mittel bei allerlei Gelenkskrankheiten ist die Grünlippmuschel, welche natürliche Glykosaminglykane und Omega 3 Fettsäuren enthält. Diese beiden Wirkstoffe haben einen sehr positiven Einfluss auf die Knorpel und Gelenke und unterstützen den Bewegungsapperat somit massgeblich.

 

Erste Hilfe bei Gelenkschmerzen

Ist ein Gelenk akut entzündet und schmerzt sollte als erstes gut gekühlt werden und vom Tierarzt gegebenenfalls entzündungshemmende Medikamente verabreicht werden. Begleitend ist eine Schonung des Gelenkes für die schnelle Regeneration sehr wichtig. Im Rahmen der Hundephysiotherapie was ich wirklich nur wärmstens empfehlen kann, ist eine kontrollierte Bewegung ebenfalls unabdingbar. Ansonsten „rostet“ das Gelenk nur noch mehr. Wenn es sich um eine nicht heilbare Gelenksveränderung handelt, ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass Übergewicht beim Hund vermieden werden kann und man sollte komplett auf hohe Belastungen wie zum Beispiel Hundesport verzichten.

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