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Freizeitplanung mit Hund: Wie gestalte ich meinem Hund seine Freizeit?


Kennt Ihr das? Ihr geht mit Eurem Hund zwei Stunden spazieren, kommt vom kalten Wetter durchgefroren und von den zurückgelegten Kilometern erschöpft Zuhause an und eure lieben Vierbeiner sind quitschfidel und noch ganz und gar nicht ausgepowert?

Nun hier möchte ich das Thema „Wie beschäftige ich meinen Hund in seiner Freizeit“ mal genauer anschauen.

Vorneweg muss ich erklären, dass für mich der Begriff freie Zeit von meinem Hund alles beinhaltet, was nicht mit dem gewöhnlichen Spaziergang, Velofahren oder Wandern etc. zu tun hat.

Ebenfalls schliesse ich hier Beschäftigungen wie Agility oder sonstige Hundesportarten aus.

Draussen wie drinnen sind den Fantasien keine Grenzen gesetzt. Manchmal reicht ein kleiner Anstoss um selber viele neue Ideen zu entwickeln.

Beschäftigung für Hunde im Haus

Wenn’s draussen regnet oder wie aktuell an manchen Orten schon schneit, sind wir alle froh, wenn wir sämtliche Tätigkeiten in der Wärme und im Trockenen ausüben können. Nun, was kann ich als Hundehalter mit einem Hund für Beschäftigungen drinnen ausüben?

Suchspiele mit Futterbeutel oder Hundekeksen

Meine Hündin findet es total lustig, wenn ich ihr z.B. einen Hundekeks in einen Futterbeutel lege und dies dann so verstecke. Für diese Übung baue ich gleich einen Alltagshelfer ein.

Liv muss nämlich brav an einer von mir bestimmten Stelle im „ Sitz „ bleiben und warten. So habe ich gleich die erste Übung mit einem „Sitz und warten“ in Verbindung gebracht. Nachdem ich den Futtersack zum Beispiel unter dem Sofa oder auf einem Stuhl versteckt habe, gehe ich zurück zu Liv und schicke sie mit einem Befehlt, wie z.B. „Such“ los. Wenn sie den Beutel mit dem Futter gefunden hat, darf sie gleich etwas daraus fressen.

Wenn man früh mit solchen Übungen mit dem Hund beginnt, kann man sogar richtig sinnvolle Dinge erarbeiten. Ich kenne Hunde, welche PET Flaschen in die Tonne schmeissen, beim Aufräumen helfen oder zumindest nach einer Spieleinheit mit dem Kong diesen selber verstauen. Übungen Zuhause haben ebenfalls den Vorteil, dass wir in einer gewohnten und geschützten Atmosphäre arbeiten. Hunde können so Neues viel schneller und konzentrierter aufnehmen. Übt doch die Übungen von der Hundeschule einfach mal Zuhause im Wohnzimmer! Ihr werdet sehen, dass die Umsetzung auf dem Trainingsplatz viel schneller gelingt.

Beschäftigung für Hunde in der Natur

Ob im Garten oder auf dem Spaziergang, es gibt überall Möglichkeiten die Hunde zu fordern. Das was ich oben als Suchspiel beschrieben habe, kann man genau so auch draussen machen. Wichtig finde ich aber, dass man auch hier einen Ort sucht, wo die Hunde konzentriert und in Ruhe arbeiten können!

Ballspiele und apportieren

Ballspiele sind bei den meisten Hunden sehr beliebt. Auch hier gibt es jedoch verschiedene Arten dieses Spiel zu einer Denkaufgabe zu machen. Nehmt doch mal zwei gleiche Bälle oder Zerrspiele etc. Wenn Ihr den ersten Ball geworfen habt und der Hund diesen zurück bringt, könnt ihr ca. 2 Meter vor euch ein Kommando fürs „Aus geben“ einbauen und sobald der Hund den Ball ausgibt, den zweiten Ball in die andere Richtung werfen. So lernt Ihr dem Hund ein schnelles Apportieren und natürlich den Befehl fürs Loslassen.

Nasentraining mit Hunden

Hunde, die nicht apportieren wollen, kann man aber auch anders unterhalten. Probiert doch mal aus, wie gut Euer Hund schnüffelt. Für diese Übung nehmt Ihr am Besten nicht allzu grosse Hundegutzis . Sucht Euch eine Wiese mit kurzem Gras. Vor Eurem Spaziergang geht Ihr nun zu dieser Wiese und trampelt einen Bereich von etwa 1x1 Meter sehr gut ab. Die Belohnungswürfel verteilt Ihr sehr grosszügig auf diesem Stück. Danach könnt Ihr mit Eurem Hund auf den Spaziergang. Lasst die Gerüche ruhig eine Weile in die Erde einsinken. Wenn Ihr zurückkommt, darf Euer Hund fast alle Gutzis wegessen. Wichtig ist, dass Ihr bei dieser Arbeit nicht mit dem Hund kommuniziert und Ihn einfach machen lässt. Wenn praktisch alle Leckerlis weggefressen sind, leint Ihr den Hund kommentarlos an und belohnt Ihn danach zwei drei Meter von der Suchstelle entfernt. So ist sich der Hund immer bewusst, dass es eigentlich noch Etwas zu suchen gibt. Den meisten Hunden machen solche Spiele viel Freude und Wir haben den Vorteil, dass alle Vierbeiner ihr Köpfchen bestimmt benutzen müssen.

Also, viel Erfolg bei den Übungen!

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