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Ein Tag aus Liv's Leben

05.30, ich höre den Wecker aus dem Schlafzimmer von meinen Lieblingsmenschen. Es rankt, ich nehme an Xenia öffnet gerade die Augen. Eigentlich könnte ich die Gelegenheit jetzt packen und mich zu ihnen ins Bett kuscheln. Um diese Uhrzeit erlauben sie mir das, sonst darf ich nicht mehr ins Bett. Seit das neue, viel höhere Bett eingetroffen ist, habe ich irgendwie Schlafzimmer verbot. Das verstehe ich überhaupt nicht, für mich ist das auch mein Bett. Naja, also, ich strecke mich mal und versuche mein Glück.

 

05.50, ich liege zufrieden bei Xenia angekuschelt. Einzig der blöde Weck Ton, der alle 5 Minuten klingelt, nervt mich total!

 

06.00, Xenia steht auf. Das bedeutet für mich nichts Gutes. Meistens geht es nicht lange und sie will dann, dass ich mit ihr raus komme. Das Frühstück würde ich auch ohne Morgenrunde in der Kälte geniessen. Aber sie zwingt mich. Auch wenn ich mich vom Bett aufs Sofa verkrieche und vor der Türe noch eine Pause in meinem Körbchen halte, sie versteht es einfach nicht und nötigt mich mit nach Draussen. Um diese Uhrzeit interessiert mich Draussen nichts! Ich erledige meine Geschäfte und dann will ich wieder ins Bett. Ich bin ein riesen Morgenmuffel!

 

07.00, Xenia ist weg. Nun ist nur noch Renato da. Er liegt immer noch im Bett. Ich kuschle mich auch bei ihm kurz an. Ihn stört es nicht und er steht auch nicht auf, er schläft immer sehr tief.

 

07.30, nun ist auch Renato aufgestanden. Ich versuche mich im Bett zu verstecken, vielleicht sieht er mich nicht und vergisst mich aufzuscheuchen.

 

09.00, leider hatte Renato mich bemerkt und mich aufs Sofa unplatziert. Aber, er ist  war wieder einmal total im Stress und vergass die Schlafzimmertür zu schliessen. Jackpot! Bis Xenia Nachhause kommt, kann ich also hinten im grossen, weichen Bett liegen.

 

12.00, ich höre den Schlüssel in der Tür drehen. Xenia kommt also nachhause. Nun, sonst begrüsse ich sie immer an der Tür. Da ich heute aber im Bett liegen kann lasse ich das und warte, bis sie zu mir kommt.

 

12.30, wir sind draussen. Heute steht eine Fährte auf dem Programm. Für das kriege ich immer Nassfutter. Mittagessen steht sonst nicht auf dem Programm, also freue ich mich umso mehr. Xenia bindet mich an einen Baum und verschwindet um die Fährte vorzubereiten. Sie denkt immer, ich sehe sie nicht aber manchmal gelingt es mir durch die Bäume zu schielen.

 

13.00, mein Mittagessen hat mir geschmeckt, es war nur eine kleine Portion weil ich ja jetzt noch herumtoben darf. Xenia meint, ich leide sonst an Bauchschmerzen wenn ich einen vollen Bauch habe. Das Fährten mag ich, da kann ich meine Nase gut gebrauchen und arbeite mit Xenia zusammen.

 

13.30, Xenia verabschiedet sich von mir. Ich mag das wenn sie mir über den Kopf streicht. Nun bin ich erschöpft. In der Wohnung hat es einen Platz an der Wand, wo die Sonne genau hin scheint. Manchmal liege ich Stundenlang da und sonne meinen Bauch. Danach ist der Platz immer dreckig, da ich so kurze Beine habe verfängt sich der ganze Schlamm im Fell und Xenia bringt mich nur ganz sauber wenn sie mich badet. Ich hasse baden!

 

17.30, nun ist Action angesagt. Da Xenia den Tag durch arbeitet fällt mein Programm auf die Abendstunden. Sie hat mich an diesen Rhythmus von klein an gewöhnt und ich bin sehr zufrieden mit dem Ablauf von meinem Tag. Auch wenn andere wahrscheinlich denken, ich werde zu wenig ausgelastet, das stimmt nicht, wir toben jeden Abend mindestens zwei Stunden herum!

 

18.00, um diese Zeit bin ich je nach Wochentag an einem anderen Ort. Am Montag gehen wir immer joggen im Wald, am Dienstag ins Begleithundetraining, am Mittwoch renne ich neben dem Velo her und am Donnerstag darf ich ins Agilitytraining. Freitag, Samstag und Sontag bin ich nie sicher, was kommt. Am liebsten gehe ich an den freien Tagen mit Xenia und Renato wandern. In den Bergen wo es Schnee hat gefällt es mir am Besten.

 

22.00, nach dem Abendessen kuschele ich mich immer zu meiner Familie aufs Sofa. Ich geniesse die Nähe, hab es aber nicht so gerne wenn sie mich streicheln.

 

23.00, Xenia zwingt mich nochmals raus, letzte Pipi Runde wie sie immer sagt.

 

23.30, das Licht wird überall gelöscht und Xenia und Renato wünschen mir eine gute Nacht. Ich habe mich in meinem Körbchen eingekuschelt und schlafe tief und fest bis zum nächsten Morgen.

 

 

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