Ein Hund unter Quarantäne – Welche Erkrankungen lauern im Ausland?


Einen Hund aus dem Ausland importieren oder den eigenen Hund mit ins Ausland nehmen – Für viele Hundefreunde ist das ein grosses Gesprächsthema. Allerdings ist das Überqueren der Ländergrenzen mit dem geliebten Vierbeiner nicht immer so einfach. Um die Krankheitsverbreitung bestimmter Injektionskrankheiten zu vermindern ist teilweise sogar eine Quarantäne vorgesehen. Doch vor welchen Krankheiten musst Du Deinen Hund schützen? Welches die typischen Erkrankungen sind, die Deinen Hund treffen könnten, erklären wir Dir in diesem Blog.
Ursprünglich wurde wegen der Pestepidemien im Jahr 1377 für einreisende Menschen eine Isolationszeit von 40 Tagen verordnet, woher die Quarantäne (quaranta = Vierzig) ihren Namen hat. In der heutigen Zeit kann aber gegen die meisten Krankheiten, die unsere Hunde im Ausland auflesen, geimpft werden. Bevor Dein Hund aber geimpft werden kann, muss er unbedingt durch einen Chip elektronisch gekennzeichnet werden, damit das Tier jederzeit eindeutig identifiziert werden kann. Wenn Dein Vierbeiner korrekt gechipt ist, solltest Du bei den Impfungen darauf achten, dass alles korrekt verläuft. Um die Impfung Deines Hundes wirklich wirksam zu machen, muss zuerst eine Grundimmunisierung stattfinden, die sich aus mehreren aufeinanderfolgenden Impfungen in von Krankheit zu Krankheit variierenden Abständen zusammensetzt. Erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist, ist Dein Hund vor einer Erkrankung geschützt.
Leishmaniose – Eine Mittelmeerkrankheit mit verheerenden Folgen
Durch den Stich der Sandmücke, kann sich Dein Hund mit Leishmaniose infizieren. Diese Krankheitserreger wandern durch den ganzen Hundekörper, vermehren sich und befallen die inneren Organe. Die ersten Krankheitssymptome, die sich zeigen sind meist Haarverlust an Augen und Hundeschnauze. Zu den fortschreitenden Symptomen gehören Gewichtsverlust, wunde Haut und Entzündungen am Hundekörper. Eine Behandlung ist möglich und zwingend notwendig, da diese Krankheit im Extremfall für Deinen Hund tödlich enden kann. Diese Erkrankung kann sich auch vom Hund auf den Menschen übertragen, weshalb äusserste Vorsicht und gute Hygiene notwendig sind.
Borreliose – Eine von Zecken auf Hunde übertragene Krankheit
Zeckenbisse sind keineswegs etwas Harmloses für Deinen Hund. Im Gegenteil! Durch diese gefährlichen Insekten zeigt Dein Vierbeiner als Erstes sehr unspezifische Krankheitssymptome wie Müdigkeit, Fieber und Appetitlosigkeit was sich dann später zu Lahmheit, Schwellungen und Versteifungen der Hundebeine verbunden mit starken Schmerzen entwickelt. Aber nicht nur die Gelenke des Hundes, sondern auch die Muskeln können betroffen sein. Dein Vierbeiner verspürt dann Muskelschmerzen und bewegt sich kaum mehr ohne Schmerzen zu haben. Zum Schluss der Krankheit werden auch die Organe und die Nervenbahnen Deines Hundes in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier ist eine Behandlung zwingend notwendig um Deinem Hund diese unangenehmen Krankheitserscheinungen zu ersparen.
Diese beiden Beispiele von Erkrankungen kannst Du mit den richtigen Vorkehrungen und einer intensiven Beschäftigung mit den im Zielland vorkommenden Erregern von Deinem Hund fernhalten und somit den Urlaub im Ausland in vollen Zügen geniessen.

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