Die Sodomie – Wenn die „Liebe“ zur Qual wird

beagle-995637_960_720

Heute geht es in unserem Magazin um ein eher brutales und unangenehmes Thema – Die Sodomie. Sodomie ist heutzutage zwar in den meisten Ländern verboten und wird strafrechtlich verfolgt, dies ist aber teilweise erst seit kurzem so. In diesem Bericht will ich zuerst darauf eingehen, was Sodomie genau ist und wie sich dieser Begriff und seine Bedeutung mit der Zeit gewandelt haben. Danach geht es um das Verbot der Sodomie in den einzelnen Ländern und die Gründe dafür.

Was ist Sodomie und wie hat sich dieser Begriff verändert?

Diesen Begriff kannte man bereits lange vor der heutigen Zeit. Im Mittelalter hatte die Sodomie aber noch eine andere Bedeutung und umfasste viel mehr als es der heutige Begriff tut. So stand Sodomie früher, bis in die frühe Neuzeit hinein, für alle möglichen sexuellen Praktiken, die nichts mit der Fortpflanzung der eigenen Art zu tun hatten. Dazu gehörten auch sexuelle Handlungen mit gleichgeschlechtlichen Partnern, Menschen mit einer anderen Religion und ähnliches. Diese Handlungen galten als pervers und widernatürlich. Heute ist die Definition der Sodomie stark eingeschränkt worden und wird nicht mehr für Menschen unter sich verwendet. Heute bezeichnet die Sodomie nur noch sexuelle Handlungen die zwischen Tier und Mensch stattfinden. Jegliche sexuellen Kontakte zwischen Mensch und Tier sind widernatürlich und werden teilweise auch verfolgt und bestraft. Dazu gehören in erster Linie natürlich eindeutige sexuelle Handlungen, streng genommen gehören aber jegliche willentliche Kontakte mit den Geschlechtsorganen der Tiere auch dazu. Davon natürlich ausgenommen ist die Reinigung oder medizinische Versorgung des Geschlechts, die sowohl sinnvoll als auch nötig ist und dem Tier gut tut. In der heutigen Zeit gilt der Begriff Zoophilie als Synonym für die Sodomie. In welchen Ländern und wieso die Sodomie verboten ist, erfährst Du im nächsten Abschnitt.

Verbot von Sodomie - Wo und mit welchen Gründen wurde die Sodomie verboten:

Sodomie bezeichnet alle sexuellen Handlungen, die ein Mensch mit einem Tier ausübt. Weshalb das verboten werden sollte, ist denke ich allen die hier mitlesen klar. Nicht nur, dass ein Tier sich oft nicht wehren kann und der Mensch ihm bei solchen Handlungen seinen freien Willen und seine Würde nimmt. Oft hat ein Tier bei bestimmten sexuellen Handlungen, die nicht von Natur aus so vorgesehen sind, auch starke Schmerzen. Oft kommt es auch zu Verletzungen oder sogar zum Tod des Tieres, weshalb Sodomie gewissermassen als Tierquälerei angesehen werden kann. Trotzdem ist diese Sexualpraktik in vielen Ländern nach wie vor erlaubt oder erst seit kurzer Zeit verboten und strafbar. Die Verbreitung von Filmmaterial aus dem Bereich der Sodomie hingegen ist schon viel länger verboten als die Sodomie selbst. In der Schweiz beispielsweise ist die Sodomie und somit der sexuelle Umgang mit Tieren seit dem September 2008 verboten, also erst seit ca. 7 Jahren. In Deutschland wurde lange Zeit nur verfolgt, wer einem Tier nachweislich mit sexuellen Handlungen Schmerzen zufügte, alle anderen sexuellen Handlungen mit Tieren waren aber nach wie vor erlaubt, was sich dann aber vor einigen Jahren geändert hat. In Dänemark war erst vor kurzem die Abstimmung zu diesem Thema, wobei sich 76% der dänischen Bevölkerung für das Tiersexverbot aussprachen. Somit ist nun auch Dänemark unter den Ländern, die ihre Tiere zu schützen versuchen. Dänemark ist insofern ein spezieller Fall bei diesem Thema, da sich nachdem die Sodomie in sehr vielen EU-Ländern verboten wurde, ein regelrechter Sextourismus in Dänemark einfand. Da es in den umliegenden Ländern bereits verboten war, gingen diese Leute einfach über die Grenzen und holten sich in Dänemark, was sie haben wollten. Natürlich sprach sich das herum und der Ruf von Dänemark bekam einen starken negativen Beiklang. Denn viele Bauern und andere Tierhalter verdienten sich nebenbei recht gutes Geld mit diesem Sextourismus. Seit dem Jahr 2011 wurde dann über ein Verbot der Sodomie nachgedacht, denn knapp ein Viertel aller dänischen Tierärzte mussten regelmässig sexuell missbrauchte Tiere behandeln, so gross war die Szene in diesem Land. Im vorigen Jahr wurde nun endlich das Verbot erteilt und so zumindest den legalen Tätigkeiten dieser Tierquälerei ein Ende bereitet.

Dieses traurige Thema ist zum Glück in immer mehr Ländern nicht mehr erlaubt, es kommt aber leider immer wieder zu Übergriffen an Tieren, weshalb es wichtig ist seine Hunde gut im Auge zu behalten. Aber wir wollen nicht mit diesem  negativen Bild abschliessen sondern mit dem Gedanken daran, wie wir unseren Tieren unsere Liebe zeigen. Nämlich mit Aufmerksamkeit, gegenseitigem Respekt, Streicheleinheiten und ausgiebigen Spaziergängen im Schnee, der nun endlich auch bei uns angekommen ist.

 

 

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.