Die Hunderasse Elo

Am Anfang hiess der Elo noch Eloschaboro, doch war dieser Name zu kompliziert und somit nannte man ihn kurz und knapp Elo. Dies ist die Abkürzung von Eurasier, Bobtail, Chow Der Elo ist eine sehr junge und vom FCI nicht anerkannte Hunderassen, da ihr Aussehen sich von Wurf zu Wurf stak unterscheidet. Ausserdem gibt es sie auch in verschiedenen Grössen. Um den jetzigen Elo zu züchten hat man früher verschiedene Hunderassen miteinander gekreuzt. Einerseits sind die Eurasier, Bobtail und die Chow Chows miteinander gekreuzt und später wurde dann noch der Dalmatiner und der Japanische Spitzhund hinzugefügt. All diese Hunderassen haben ihre Vor und Nachteile. Man untersuchte lange die verschiedenen Charaktere der unterschiedlichen Hunde. Das Wesen des Eurasiers gilt als sehr instinktsicher, vom Typ ähnelt er dem Uhrhund. Er verfügt über ein sehr ausgeprägtes Mienenspiel, welches er seinen grossen Stehohren zu verdanken hat. Leider ist er sehr sensibel und behält alle negativen, wie auch positiven Erlebnisse im Gedächtnis. Im Gegensatz dazu ist der Bobtail, welcher sehr robust und belastbar ist. Sein Nachteil sind seine viel zu langen Haare, welche auch sehr verfilzt sind. Ausserdem hat er sehr lange Schlappohren, bei denen im Inneren manchmal Haare wachsen und es somit oft zu Ohrenentzündungen kommt. Mit diesen beiden Rassen kam die erste richtige Idee auf, aus diesen beiden Hunden einen neuartigen Familien und Gesellschaftshund zu züchten. Da der Eurasier sich am Anfang nicht perfekt für die weiteren Züchtungen eignete, wollte man auf den Chow Chow zurückgreifen, da dies der nähste Verwandte des Eurasiers ist. Nach vielen weiten Versuchen kreuzte man die Pekinesen-Hündin und einen Kleinspitz-Rüden. Das Ziel des Ganzen war es, dass die Hunde möglichst klein bleiben würden. Um diesem Ziel näher zu kommen paarte man diese Hunde dann mit einem Japanischen Spitz. Ein weiteres Zuchtziel war es, das Verhalten von all den hinein gezüchteten Hunderassen irgendwann im Elo wiederzufinden. Es wurden ständig die Verhaltensmuster verglichen und streng beobachtetet, um die ursprünglichen Merkmale wieder zu erkennen.
Der Elo muss sich mehreren Tests unterziehen. Einerseits muss bei ihm der Wesenstest gemacht werde, wobei die Reizbarkeit und die Gelassenheit getestet wird. Und Andererseits der Gesundheitstest HD-Grad A oder B gezüchtet, wobei Grad B nur mit einem A-Partner verpaart werden darf. Da die Populationsgrösse der Elos noch nicht besonders gross ist, wird sehr oft von Inzucht geredet. Dadurch kommt es sehr oft zu verschiedenen Erbkrankheiten, wie zum Beispiel Distichiasis. Daher werden bei den verschiedenen Tests immer auch die Augen überprüft, da Distichiasis dazu führen kann, dass es zu starken Hornhautveränderungen kommen kann. Außerdem ist eine Röntgenuntersuchung zur Vermeidung der Hüftdysplasie zur Zuchttauglichkeit notwendig und es wird von jedem Zuchthund eine Blutprobe verlangt. Und zu guter Letzt ist eine erbliche Talgdrüsen-Entzündung bei Elos bekannt.
Der Elo ist ein sehr liebevoller und treuer Gefährte. Er eignet sich sehr gut für Familien, da er sehr anspruchslos ist und auch nicht besonders viel Hundesport benötigt. Er liebt es eher bequem. Man kann bis heute noch nicht zu 100% sagen, wie die genauen Charaktereigenschaften des Elos sind, man versucht aber dies immer genauer herauszufinden. Bis jetzt unterschieden sich die Hunde noch stark im Verhalten. Was aber deutlich zu sagen ist, dass er keinen bis fast keinen Jagt-Instinkt hat und auch sehr wenig Beschützerinstinkt besitzt. Daher sollten vor allem Familien auf dieses knuffige Kerlchen aufmerksam werden.

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