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Die Hundepfote! Der Allrounder für heissen Asphalt und gefrorene Winterwege!

Die Hundepfote! Allrounder für über heissen Asphalt und gefrorene Untergründe und was Du sonst noch über die Füsse unserer Hunde wissen musst.

Das Thermometer steigt über 35 Grad! Der Spaziergang mit meiner Liv wird zur Herausforderung.
Neben ihrer Demotivation, sich bei dieser Hitze überhaupt zu bewegen, kommen erschwerende Faktoren von Aussen dazu.
Hier sprechen ich von dem heissen Asphalt, Felsenplatten im Meer, Fluss oder See und sonstige Verletzungsgefahren wie Scherben und Schnitte.
Aber bevor wir lernen, wie wir unserem Liebling seine Hundepfoten schützen, müssen wir verstehen, wie eine Hundepfote funktioniert und aufgebaut ist.

Die Hundepfote:
Im Gegenteil zu den Gelenken und Muskeln, die zu hohem Druck und zu viel Belastung nachgeben, sind die Pfoten unserer Hunde extrem robust und wiederstandfähig!
Die Hundepfote ist unglaublich flexibel, sie kann sich auf heissem Asphalt genau so gut anpassen wie auf gefrorenem Boden und ist gleichzeitig äusserst empfindlich. Die Hundepfote bemerkt innert einer Millisekunde ob der Hund auf etwas Scharfes oder Spitzes tritt. 

Anatomie:
Rein anatomisch ähnelt die Hundepfote unserer menschlichen Hand im Aufbau. Die vier durch Hautlappen verbundenen Zehen tragen das Gewicht, der fünfte Zeh ist ein wenig oberhalb am Vorderlauf platziert. Dieser fünfte Zeh ist mit unserem Daumen gleichzustellen. Ob dieser fünfte Zeh eine Funktion hat ist bis heute nicht vollständig klar.
Es gibt Hundehalter, welche diesen Zehen im Welpen Alter abschneiden! Andere bezeichnen dies als Quälerei und behaupten, dass der Zeh zum Halten von Stöcken etc. dient.
Fakt ist, dass dieser Daumenzeh durch Knochen, einen schmerzempfindliches Gewebe und einem voll funktionierendem Gelenk mit dem Lauf der Hunde verbunden ist! Auch dieser fünfte Zeh hat einen Ballen wie die anderen vier. Diese Ballen sind kleine Naturwunder. Die Haut, die sie schützt ist 50-mal dicker als die restliche Haut am Hundekörper. Durch darunterliegendes Fettgewebe wirken die Ballen wie Stossdämpfer. Sportschuhhersteller geben jährlich viele Millionen aus, um diese Stossdämpferfunktion zu imitieren und herauszufinden, welcher Kunststoff am ehesten an diese Wirkung kommt. 

Was passiert bei Bewegung:
Eine hervorragende Dämpfung ist ein MUSS! Wenn die Hunde in voller Geschwindigkeit über die Wiese fetzten ist die Belastung gross.
Ungefähr 60% des Körpergewichts tragen die Hunde auf den Vorderpfoten, das ist auch der Grund, warum die vorderen Pfoten auch immer ein wenig grösser sind als die hinteren Pfoten.
Sobald der Hund in einen Trabschritt fällt, kommt die Beschleunigungskraft hinzu. Jede Pfote wird mit dem ungefähren Körpergewicht des Hundes belastet. Im Galoppschritt wird es sogar das Doppelte eigen Gewicht! Bei einem Labrador mit um die 25 Kilo Gewicht wäre das also so, wie wenn die Hundehalterin gleich noch hucke pack kommen würde!
Aber das ist alles noch nichts! Heftig wird es in den Kurven! Sobald sich dein Hund in die Kurve legt, kommt zu der Beschleunigungskraft noch die Vertikalkraft hinzu. Im Gegenteil zum Mensch verliert der Hund in der Kurve praktisch keine Geschwindigkeit. Somit zerrt die Vertikalkraft enorm an den Pfoten.
Spannend wird es, wenn die Hunde dann eine Vollbremse einschlagen! Die Hundepfote wird mit dem Mehrfachen des Hundegewichtes an auf den Boden gestemmt. Automatisch spreizen sich die Spitzen und so wir die Stoppfläche vergrössert.
Dieses Prinzip sehen wir oft im Alltag. Autoreifen werden genau so konstruiert!

Fasziniert ist ja, dass ein untrainierter Hund ohne Probleme mehrere Kilometer neben einem Fahrrad herlaufen kann und dies noch ganz locker! Am Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie in Jena wurden diverse Tests über den Körper- und Bewegungsaufbau und Ablauf von Hunden vorgenommen. Wie viel eigentlich in einer solchen Pfote steckt, ist erst seit dann bekannt! Hunde können lange Strecken ohne spezielles Training zurücklegen, weil sie praktisch keine Energie verbrauchen. Die Hundepfote dient als Stoßdämpfer. Beim Auftreten werden die Sehnen und Muskeln gedehnt und die Gelenke zusammen gestaucht. Beim Abstoßen wird durch die Dehnung gespeicherte Energie im Körper freigesetzt. Die Muskeln und Federn raffen sich wie eine Feder zurück.
Dies beantwortet auch die Frage, warum manche Hunde leicht nach vornegeduckt laufen im Trab! Diese Vierbeiner nutzen schlichtweg die Schwungkraft. Durch die gewonnene Energie im Bewegungsapparat und dem nach vorne gelagerten Schwerpunkt lauft dein Hund im Trab praktisch von alleine!
Durch diese Leichtigkeit im Trab ist zum Beispiel am längsten Schlittenhunderennen der Welt, dem Iditarod möglich, dass die Hunde 1 800 Kilometer zurücklegen. Die schnellsten Teams sind nach neun Tagen im Ziel, das sind 200 Kilometer am Tag!

Verletzungen:
Gelenke nehmen ständige Belastungen nicht auf die leichte Schulter, weder bei uns Menschen noch beim Hund. Die Hundepfote hingegen hat damit kein Problem. Mann könnte sie mit Schuhsohlen vergleichen, die nie durchgelaufen sind! Sie sind somit praktisch unzerstörbar!
Verletzungen wie aufgeschürfte Ballen sind also eher unnatürlich. Ausgelöst durch abnormales Verhalten wie zum Beispiel eine panikartige Flucht über Asphalt. Durch normales Laufen, Joggen oder Wandern sollten die Pfoten keine Schürfungen oder Blasen aufweisen. Das „Wundlaufen“ gibt es also praktisch nicht.
Falls dein Hund doch einmal eine Verletzung an der Pfote hat, empfehle ich dir einen sofortigen Besuch beim Tierarzt.
Um die Pfote nach einer Verletzung zu schonen kannst Du hier die Die Walker Active Hundeschuhe von Trixie bestellen! Sie bieten Schutz und ermöglichen ein ergonomisches Gehen. 



Diese so robusten und leistungsfähigen Pfoten sind gleichzeitig sehr empfindlich. Hast Du mal versucht, deinen Hund zu kitzeln? Er wird deine kleinste Berührung wahrnehmen! Hundepfoten erkennen Temperaturveränderungen, Vibration, Berührungen und Schmerz! Die grau schwarzen, rauen, unförmigen, verhornten und stabilen Fettpolster sind voller Rezeptoren.

Wie schütze ich die Hundepfote von meinem Liebling?

Kalte Winter Spaziergänge über Eis, wo liegt das Problem?


Aktuell zwar nicht so ein Thema, aber wir besprechen ja Heute alles rund um die Hundepfote, also auch das Thema Schnee- und Eiswege. Wieso können unsere Hunde stundenlang durch den Schnee toben ohne dabei zu frieren? Die Antwort ist einfach. Unsere Hunde machen es wie die Pinguine! Bei allen Säugetieren verlaufen die Blutkreisläufe getrennt. Die Venöse (das sauerstoffarme Blut fließt zum Herz) und die Arterielle (sauerstoffreiches Blut wird vom Herz weg transportiert) bilden zusammen ein ganz engmaschiges Netzt. Dieses Netzt sorgt dafür, dass die Blutgefäße in den Pfoten immer die gleiche Temperatur haben wie der Rest vom Körper! Bei uns Menschen gibt es diese Funktion leider nicht!
Im Winter ist also nicht die Kälte das Problem, sondern das Salz! Streusalz, dass und helfen soll sicher über Gehwege zu kommen, ist für die Hundepfoten Gift! Es ätzt sich in die gut strukturierte Oberfläche und verursacht schlimme Entzündungen! Falls Du also öfters auf gesalzenen Wegen spazierst, empfehle ich dir Hundeschuhe!

Und was ist an heißen Sommertagen?

Im Sommer gibt es mehrere Aspekte zu beachten. An heißen Tagen ist die Hundepfote, als einzige Schweißdrüse extrem wichtig! Hast Du in den letzten Tagen beobachtet, wie dein Hund feuchte Hundeabdrücke auf dem Boden hinterlässt? Dann ist das nichts weiter als Schweiß! Diese Schweiß Ausdünstung riecht meist ganz angenehmen, wie meine Nachbarin meint nach Popcorn oder wie Forscher herausgefunden haben, nach Nuss. Falls Du einen Käsefuß Zuhause hast, hilft einfaches waschen.

Wie wir jetzt gelernt haben, sind die Hundefüsse von unseren Lieblingen extrem robust und widerstandsfähig! Die Horrormeldungen in Sozialen Netzwerken über total verbrannte Hundepfoten machen jedoch Angst und Schocken uns (also mich zumindest!).
Jetzt ist natürlich die Frage, ab wann muss ich effektiv meinen Hund vor solchen Verbrennungen schützen?
Hierzu habe ich einen nützlichen Tipp gefunden. Presse deine Hand mit der Innenseite sieben Sekunden auf den Asphalt, wenn Du dies als aushaltbar empfindest, kannst Du deinen Hund ohne Probleme darüber führen.
Neben dem heissen Asphalt können auch Schmutz und kleine Parasiten oder sogar Zecken Entzündungen im Pfoten Bereich und in der Balle hervorrufen! Kontrolliere also nach jedem Spaziergang rasch die Füsse deines Lieblings!


Pflege der Hundepfote: 


Nun wissen wir, dass die Hund Pfote das Triebwerk unserer Lieblinge ist! Das bedeutet, es muss gepflegt werden und wie helfen unseren Hunden, den sanften Sohlen sorge zu tragen.
Es spielt a keine Rolle ob Sommer oder Winter, irgendetwas unnatürlichem wie Streusalz und heisser Asphalt sind die Hundepfoten immer ausgesetzt, es gilt also 365 Tage Pfoten Pflege. Wie oben beschrieben ist die erste Vorbeugung für Verletzungen sicherlich die Kontrolle nach jedem Spaziergang, so bist Du immer auf dem Laufenden, wie die Sohle deines Hundes aussieht! Neben dieser Kontrolle empfehle ich einen Pflegebalsam. Der Pflegebalsam von Natruvet hilft, dass sich rissige und beanspruchte Pfoten schneller regenerieren. Der Pfotenpflegebalsam hilft durch Bienenwachs im Winter gegen Streusalz und spendet langanhaltende Feuchtigkeit im Sommer gegen heisse Untergründe. Die Haut an den Ballen wird so optimal gepflegt. Durch die Massage beim auftragen werden die Pfoten verwöhnt und die Durchblutung wird animiert!

Fazit:
Nach den Recherchen für diesen Artikel fühle ich mich ein wenig besser. All die Schlagzeilen in Zeitungen, Face Book oder sogar im TV verunsichern mich als Hundehalterin ein wenig. Egal ob zum Thema Hund im Auto, Hund am oder im Wasser oder eben, heissen Asphalt für Hundepfoten, überall lese ich nur noch Horrornachrichten und Geschichten! Ich bin der Meinung, dass ein guter Menschenverstand sieht, wenn ein Hund zu warm hat im Auto und wenn die Bodentemperatur für einen Spaziergang auf Asphalt definitiv zu heiss ist. Meine Liv und ich haben die warmen Tage am Wasser verbracht. Morgens und mittags gingen wir am Waldrand kurz spazieren und am Abend ging es für einige Stunden ab an den Fluss. Abkühlung und Action zu gleich! Mit der passenden Ausrüstung im Auto bist Du auch immer für eine Runde Schwimmen bereit. Bei mir sind brandneu die Schwimmweste und die Kühldecke fix im Kofferraum. Dank der Kühldecke kann ich auch bei 35 Grad einen Ausflug mit Auto an den Hallwilersee machen. Liv hat für mindestens zwei Stunden ein kühlendes Plätzchen im Auto! 

Ich wünsche euch allen viele stressfreie Sommertage!


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