Die Hundeleine - Einsatzgebiet, Verwendungszweck und Material

Egal ob als "neuer" Hundehalter oder bereits eingefleischter Hundeliebhaber, am Thema Hundeleine kommt man nicht vorbei.

Eine Leine ist jedoch nicht gleich eine Leine. Wir unterscheiden zwischen Einsatzgebiet, Verwendungszweck, Material und so weiter.

 

Als gängigste Modelle kennen wir folgende Hundeleinen:

 

Führleine:

 

 

Unter Führleine versteht man die ganz klassische Hundeleine. Es gibt sie in Variationen zum Verstellen mit Hacken oder ganz schlicht mit nur einer Handschlaufe. Diese Leine ist der Alltagshelfer Nummer eins. Einfach um den Oberkörper gebunden kommt sie auch beim Freilaufen nicht in den Weg und kann mit reflektier Farben sogar im Dunkeln noch zur Sicherheit dienen. Die Leine ist vor allem bei enger Führung sehr geeignet.

 

Schleppleine:

 

Die Schleppleine dient als Trainingshilfe. Gerade bei jungen Hunden, die den Rückruf beim Freilaufen noch nicht sicher beherrschen kann die Schleppleine dazu dienen, die Rückkehr des Hundes schneller zu erlerne. Im Gegenteil zur Flexileine fühlt sich der Hund mit einer "Schleppi" als frei, da kein ständiger Zug auf dem Halsband liegt.


 

 

Flexileine:




Die sogenannte Flexileine ist die Leine, welche durch den Zug vom Hund automatisch länger wird und im Gegenteil bei langsamerem Laufen oder sogar bei Stopps automatisch kürzer wird. Diese Leine eignet sich ausgezeichnet für Hunde, welche nicht gut ab der Leine los gelassen werden können und zum Beispiel in Gebieten, wo viele andere Hunde unterwegs sind. Gerade nach dem Kastrieren oder wenn der Hund hinkt ist es gut möglich, dass ihr eure Vierbeiner längere Zeit nicht frei herumspringen lassen dürft. Praktisch ist hier, dass man eine kurze und eine lange Leine in einem bei sich hat. Ich persönlich liebe die Flexis in der Nacht. Wenn ich im Dunklen alleine mit Liv unterwegs bin fühle ich mich einfach sicherer, wenn ich meine kleine Dame immer in der Nähe habe. So weiss ich immer wo sie ist und mache mir in der Dunkelheit weniger sorgen wenn\'s mal irgendwo unheimlich knackt oder raschelt im Wald. Hierzu eignet sich die Flexileine mit Leuchtreflektoren super.

 

Kurzführer:

 

 

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine ganz kurze Führleine. Diese ist bei sehr grossen Hunderassen wie Doggen oder Riesenschnauzer sehr praktisch. Die Kurzführer bestehen meist nur aus einem Karabiner und einer Handschlaufe.

 

 

 

Agilityleine:

In der Hundesportart Agility dürfen die Hunde nur ohne Halsband die Parcours absolvieren. Dies ist eine Sicherheitsmassnahme und bei jedem Start so einzuhalten. Dazu wurden spezielle Agilityleinen entwickelt. Bei dieser Leinen Art gibt es eine Handschlaufe und einen Hals teil, der mit einem Stopper versehen ist, sodass die Schlaufe nicht zu eng um den Hundehals gebunden werden kann. Diese Konstruktion ermöglich ein rasches an und ausziehen und ist an Turnieren sehr von Vorteil. Wenn der Hund mit der Leine rumrennt kann er sich schnell verletzten wenn Ringe an der Leine dran sind, deswegen hat die Leine keine Ringe. Somit ist die Agi Leine auch

nicht verstellbar.

 

Showleine, Vorführleine, Ausstellungsleine:

 

Die Showleine, Vorführleine oder Ausstellungsleine ist sehr ähnlich wie die Agilityleine. Ohne Ringe oder Hacken, nicht zum verstellen und mit einer Handschlaufe und einem verstellbaren Kopfteil. Meist sind es sehr dünne und feine Leinen welche für Ausstellungen benötigt werden.

 

 

Beim Kauf einer Leine gilt es also, sich zu überlegen für welchen Einsatz man die Führhilfe verwenden möchte, was für eine Material ihr bevorzugt und welche Karabinergrösse für euren Hund in Frage kommt. Der kleine Cesar kann nicht die gleiche Karabinergrösse wie der wuchtige Mastino Napoletano tragen. Hierzu könnt ihr euch sicher auf das Fachpersonal in eurem Hundeshop verlassen.

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