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Die Definition von Schmerz beim Hund

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Was sind die Symptome eines Hundes wenn er Schmerzen hat? Wie erkennen wir diese? Was bedeutet der Begriff „Schmerz“ für unseren Vierbeiner? Was läuft dabei im Tierkörper ab? Da dieses Thema sehr weitläufig ist, möchte ich mich im heutigen Blog auf diese Fragen beschränken und Euch diese beantworten.

Der Begriff „Schmerz“ begleitet uns alltäglich, doch oft kann man ihn schlecht beschreiben. Der Grund dafür ist, dass Schmerz individuell verschieden ist, egal ob Mensch oder Tier. Wichtig ist vor allem die Funktion dessen. Der Schmerz ist ein Alarmsignal, das uns auffordert die Gesundheit zu überprüfen oder zu beobachten. Würde man dieses System nicht besitzen, könnte Hund oder Mensch sich etwas brechen ohne etwas dabei zu spüren. Nun zum genaueren Ablauf dieses Systems im Körper. Man unterteilt es in drei Stufen: Sensoren, Schmerzübermittlungssystem und Wahrnehmung. Die Sensoren sind Nervenzellen, welche sich überall im Organismus unter der Haut befinden und durch zum Beispiel Berührung oder Wärme aktiviert werden können. Diese aktivierten Potentiale werden über das periphere Nervensystem vermittelt, welches sich ausserhalb vom Schädel oder Wirbelkanal liegt. Im Gehirn angekommen, beginnt die Wahrnehmung durch das zentrale Nervensystem. Dieses agiert dann auf muskulärer Basis zurück. Wenn also zum Beispiel ein Hund vom Tierarzt untersucht wird und ein Drücken der Pfote unangenehm wahrgenommen wurde, wird das Gehirn den Muskeln befehlen, den entsprechenden Körperteil zurückzuziehen. Dieses kurz erklärte Nervensystem funktioniert mit allen Sinnesorganen, die ein Hund besitzt. Die Ausnahme beim Schmerz ist jedoch, dass der ausgelöste Reiz viel grösser ist als üblich. Dadurch werden auch Schäden im Gewebe angerichtet. Eine dadurch entstandene Entzündung wird dann der Auslöser für eine Weiterleitung an das Gehirn sein.

Von aussen kommende Reize können demnach mechanischer, thermischer, elektrischer oder chemischer Art sein. Innere Auslöser wären aber zum Beispiel Organfunktionsstörungen oder Entzündungen. Die Empfindung des Schmerzes ist für den Hund also höchst unterschiedlich. Hat er eine Scherbe in der Pfote oder einen Stromschlag erlitten, wird er eher aufheulen und sich danach verändert verhalten. Handelt es sich jedoch um innere Ursachen können Hunde leider sehr lange sehr tapfer sein. Dies beeinträchtigt das Erkennen der Symptome durch den Hundebesitzer erheblich. Deshalb sollten wir die Vitalfunktionen unseres Tieres am besten täglich überprüfen und kontrollieren. Dazu gehören die Atmung, der Puls, die Farbe der Schleimhäute und die Körpertemperatur. Je nach Grösse und Rasse variiert die Atmung zwischen 10 und 30 Atemzügen pro Minute. Dies ist beim Hund ganz einfach am auf- und absenkenden Brustkorb zu messen. Der Puls wird an der Innenseite der Oberschenkel gemessen und sollte auch je nach Grösse zwischen 80 und 120 Schlägen pro Minute liegen. Aufgrund der grossen Spannbreite ist es wichtig diese Werte Eurer Hunde regelmässig zu berechnen. Somit habt ihr einen Grundwert, welcher Euch bei einem Krankheitsfall des Hundes hilfreich sein wird. Die Farbe der Schleimhäute kann man im Maul oder in den Augen erkennen und sie sollte grundsätzlich immer rosa sein. Die Körpertemperatur sollte einmal im gesunden Zustand gemessen werden, um einen Referenzwert zu besitzen. Sie sollte zwischen 38°C und 39°C liegen und kann mit einem normalen Thermometer rektal gemessen werden. WICHTIG: Nie Salbe oder ähnliches für besseres Gleiten verwenden, die Schleimhäute des Hundes sind dies nicht gewohnt! Als Alternative eignet sich Speichel zur Befeuchtung am besten. Ist diese Prozedur jedoch einmal überstanden, muss sie nicht jeden Tag wiederholt werden. Durch das häufige Streicheln Eures Lieblings werdet Ihr eine Veränderung dessen Körpertemperatur sicherlich schnell bemerken.
Beispiele für Schmerzsymptome, die neben den veränderten Vitalfunktionen auftreten können, sind: Muskelverspannungen, Verdauungsprobleme, Erbrechen, Zittern, Ruhelosigkeit, Schreckhaftigkeit, Apathie oder Rückzug. Kennt Ihr Euren Hund gut genug, werdet Ihr selber am besten wissen, welches die Anzeichen eines Unwohlseins darstellen könnten.

Beobachtet den Gesundheitszustand Eures Vierbeiners also regelmässig und erstellt Euch für alles einen Referenzwert! Somit werdet Ihr eine Veränderung am Körper Eures Tieres schneller bemerken und danach handeln können. Unterstützt werden könnt ihr dabei von Ergänzungsfuttermitteln aus unserem Shop! Ein Beispiel für die Gelenke sind Grünlippmuschelextrakte, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Ein weiteres Produkt, welches sich eher für die Verdauung eignet, ist die Baumrinden-Kräutermischung. Diese sollte jedoch nur als Kur verwendet und nicht dauerhaft verfüttert werden.

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