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Mein Leben mit Hund

Mein Leben mit Hund

Heute wird es einmal ein wenig persönlich. Wie bin ich eigentlich auf den Hund gekommen? Und wie organisiere ich mein Leben mit Hund?

Wie alles begann:

Mein erster Hund ist in meinem 6 Lebensjahr eingezogen. Struppi, ein Terrier Mischling stellte mein Leben in der Primarschule auf dem Kopf. Die Verantwortung, welche meine Mama mir schon früh übergeben hat, machte mich zu einem anderen Menschen. In der Zeit wo andere Kinder im MC Donalds Geburtstage feierten gingen wir Baumhütten bauen, immer mit Hund. Struppi wurde zu einem festen Bandenmitglied und wir verbrachten viele Stunden zusammen im Wald.
Leider starb Struppi bei einem tragischen Verkehrsunfall, sie begleitete mich bis in die dritte Sekundarschule. Ich bin ihr bis heute von tiefsten Herzen dankbar für die Freundschaft und Liebe die sie mir in den Jahren gegeben hat.

 

Und dann kam..

Liv! Liv ist meine bald 6jährige Mischlingshündin. Liv habe ich aus einer Internetanzeige gekauft. Meine beste Freundin und ich konnten die Welpen bei den Besitzern besuchen und mein Herz hat sich sofort in Liv verliebt. Sie war die kleinste, zurückhaltenste Hündin von allen. Heute, 6 Jahre mehr Hundewissen und Erfahrung, würde ich den kleinen Spatz wohl nicht mehr nehmen. Eine grosse Portion Mitleid und jugendlicher Übermut brachte mich aber dazu, Liv dann nachhause zu nehmen. Liv machte mir das Leben nicht einfach. Sie frass auch das beste Qualitätsfutter nicht und verkroch sich stundenlang in ihrer geliebten Hundebox. Mit ganz viel Zeit, Liebe und Nerven ist aus dem kleinen Hund ein gestandenes Hündchen geworden.

 

 

Nach dem Zusammenziehen mit meinem Freund habe ich mich dazu entschieden, mir einen zweiten Hund zu kaufen. Liv bereichert mein Leben durch ihre Individualität und ihre Eigenheit, sie ist aber kein Sporthund. Da ich aber sehr gerne Hundesport machen möchte, habe ich mich für Gin entschieden. Gin kommt aus einer deutschen Zucht, vom Hause Ritter. Die Rassenauswahl war nicht ganz einfach und die Handhabung mit einem belgischen Schäferhund ist nicht immer ein Zuckerschlecken und doch würde ich meine Gin nie hergeben.

 

Wenn ein Hund einzieht:

Jeder, der sich einen Hund kauft, muss sich aber bewusst sein, wie viel Kompromisse eingegangen werden müssen. Wenn meine Freunde von 22.00 Uhr bis 6 Uhr in der Früh in den Ausgang gehen, den ganzen Tag in der Badi verbringen oder Städtetrips mit dem Flieger planen, bin ich immer die, die Absagen muss. Klar, meine Hunde kommen an viele Orte mit und sind sehr flexibel, sie können aber nicht überall hin. Ein Hund erfordert eine Infrastruktur, ähnlich wie bei einem Kind. Wenn ich krank bin, länger arbeiten muss oder einen Ausflug ohne Hunde ansteht, muss immer jemand organisiert sein, die Hunde müssen also einen Ferienplatz haben.

In der Wohnung werden diverse neue Anschaffungen getätigt, die Hunde sollen sich ja wohl fühlen und auch das Transportieren im Auto soll nicht unterschätzt werden. Ein Hund erfordert viel Zeit und kostet denkbar nicht nur 200 Franken im Jahr. Die Anschaffung von einem Hund sollte also gut durchacht sein.

 

Oft muss ich mir anhören, dass ich noch zu jung für so viel Verantwortung bin, dass ich mir mein Leben sogar verbaue. Für mich ist jeder Tag, wo meine Hunde glücklich sind ein glücklicher Tag für mich.

Ich wünsch euch allen eine schöne Woche mit euren Hunden.

 

Xenia mit Gin und Liv

 

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