Sport mit Hund

Für viele Hundehalter ist der Gang ins Fitnessstudio oder zum Gymnastikkurs reine Zeitverschwendung. Da wir sowieso mit dem Hund raus müssen, können wir also unser Fitnessprogramm gleich mit Bello zusammen im Wald und auf dem Feld absolvieren.
Kalorien verbrennen, Gesundheit stärken, Vierbeiner bewegen und das alles gratis! Was willst Du mehr? :-)

Joggen mit Hund:

Für Einsteiger:

Wenn Ihr noch nicht so trainiert seid und die Kondition noch etwas zu wünschen übrig lässt, beginnt Ihr am besten mit dem Walken. Walkingstöcke gibt es in jedem Sportgeschäft, in allen Preisklassen und sie eignen sich auch für strengere Wanderwege!

Beim Walken ist es von Vorteil, wenn Ihr den Hund frei laufen lassen könnt. Falls dies nicht der Fall ist, empfehle ich eine lange Leine welche Ihr in die Hand nehmt. Hierzu eignet sich eine Schleppleine. Gewöhnt Euren Lieben zuerst an die Stöcke. Es ist wichtig, dass die Hunde keine Angst haben! Sonst wird es schnell gefährlich wenn Ihr mal ein "Fuss" oder "Hier" verlangt. Zeigt Eurem Liebling, dass der Stock ein Geräusch macht und auch in Bewegung kein Risiko birgt. Danach lauft Ihr einfach mal langsam los. Im Internet gibt es viele gute Videos, welche zeigen wie man korrekt mit den Stöcken laufen muss.
Wenn Ihr mal los gewalkt seid, könnt Ihr Euch ein Tempo aussuchen, bei dem Euer Hund nicht im vollen Tempo rennen muss. Ein gemütliches "Traben" kann jedoch von jedem Hund verlangt werden.
Baut die Trainingseinheiten langsam auf! Nicht nur Ihr, sondern auch die Vierbeiner müssen sich zuerst an das neue Tempo gewöhnen.
Walken unterstützt und fördert das Herzkreislaufsystem und man braucht nicht nur die Beine, sondern auch die Arme. Zusätzlich verbessert Ihr mit diesem Sport eure Koordination! Habt immer ein ein paar Hundekekse in der Snacktasche, so könnt Ihr die lieben Vierbeiner für die geleistete Arbeit auch belohnen.

Für Profis:

Die Super-Sportler unter uns können gleich mit dem Joggen beginnen. Dies braucht eine gewisse Grundkondition! Kauft Euch einen Bauchgurt für die Ausflüge. Am Anfang wird euer Hund wahrscheinlich drauf los rennen, sobald Ihr mit dem Joggen beginnt. Dies ist ganz normal! Die Hunde sind sich gewohnt, dass wenn Artgenossen oder Menschen rennen, sie einfach mal mitmachen. Schaut aber darauf, dass auch beim Joggen Euer Hund nicht am Limit ist mit der Geschwindigkeit. Lieber 15 Minuten länger Joggen als die ganze Zeit an der Grenze zum K.O gehen! Dies gilt für Euch und auch für die Vierbeiner.

Grundsätzlich sollten die Hunde während solchen Konditionsübungen nicht im Galopp, sondern stets in einem Trab-Gang laufen.

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Vita Parcours mit Hund:

Im Sommer besuchen meine Freundin und ich öfters den Vita Parcours mit meinem Hund Liv. Die markierten Strecken könnt Ihr im Netz oder via APP runterladen. Hinfahren, Hund an die Bauchleine, Turnschuhe schnüren und hopp! Auch hier gilt: Lockeres Joggen oder zackiges Walken, die Hunde in einem normalen Trab und die Abstände zwischen den einzelnen Posten sind schnell zurückgelegt. Liegestützen, Baumstammhüpfen, Ringe schwingen. Diese Übungen erwarten Euch UND Eure Vierbeiner. Lasst die lieben Hunde über die Stämme springen, verlangt ein „Sitz“ oder „Platz“ auf einem Holzsockel und übt durch die Stangen ein Slalom.

Velofahren mit Hund:

Gerade im Sommer wenn die Feldwege nicht mehr allzu matschig sind zieht es mich mit meiner Hündin auf Velotouren. Bedenkt aber, dass Ihr mit dem Fahrrad ein enormes Tempo bekommt, welches Eure Hunde nicht zu lange mitrennen dürfen. Langes und schnelles Rennen schadet den Gelenken und ist vor allem im Sommer gefährlich! Kleine Hunde können ohne Probleme in eine Fahrradbox. Bei grösseren Hunden ist das jedoch eher schwer. Für die Grossen gibt es jedoch Hundeanhänger fürs Velo oder für kürzere Strecken eine Leine extra fürs Fahrrad.

Hier findest Du noch weiteres Fahrradzubehör für eine Tour mit Deinem Liebling.

Aufwärmen:

Vor jeder Sportbetätigung benötigt Hundehalter und Hund eine Aufwärmphase. Hüpft doch mal seitwärts neben Eurem Liebling her. Ich bin mir sicher, er wird die Aufforderung zum mithüpfen gleich annehmen.

Nach der geleisteten Arbeit folgt dann aber Entspannung! Ich empfehle eine Runde Yoga und ein feines Nachtessen. :-)

Viel Spass beim Schwitzen!

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