Borreliose beim Hund

Wir alle hassen sie, die kleinen hässlichen Zecken. Neben den Tatsachen, dass sie unschön zum Anschauen sind, unsere Hunde sich gestört fühlen und wir nach jedem Spaziergang Bello immer komplett absuchen müssen, sind Zecken auch für gefährliche Krankheiten verantwortlich. Sie übertragen Erreger wie Borrelien welche die sogenannte Lyme Borreliose verursacht. Ebenfalls sind sie für gefährliche Hirnhautentzündungen verantwortlich.

Die Krankheit:


Zu Beginn wird meistens eine „Wanderröte“ erkannt. Dies ist eine Rötung rund um die Bisswunde der Zecke kann sich über Wochen vergrössern. Dies ist aber nicht mit der knotenartigen Entzündung der Einstichstelle zu verwechseln, die meisten Tiere reagieren nämlich so auf einen Zeckenbiss. Nun wird sich der Erreger ausbreiten. Es führt zu Gelenkschmerzen, schmerzende Muskulatur, sowie Schmerzen in Sehnen und Knochen. In einem späteren Stadium treten neurologische Störungen wie Hirnhautentzündungen und Lähmungen auf. Selten werden Nierenentzündungen mit der Borreliose in Verbindung gebracht.

Wusstest Du dass..?


Dass Mensch wie auch Hund gegen Borreliose resistent sein können? Etwa 20% bis 30% der Zecken haben den Träger Borrelien in sich, die sogenannten Gemeinen Holzböcke. Nach dem Saugakt dauert es zwischen 16 und 24 Stunden bis Borrelien in die Blutbahnen gelangt. Es wird vermutet, dass es eine genetisch bedingte Resistenz in unseren und den Genen unserer Hunde gibt. Es ist bewiesen, dass Hunde zahllose Bisse von Zecken haben und nie erkranken obwohl, die Bakterien sich im Körper verbreiten. Gerade bei Wildtieren wie Rehe oder Hasen geht man sogar davon aus, dass die Tiere komplett resistent gegen die Borrelien sind.

Was tut man gegen Borrelien in den Zellen?


Sobald die Bakterien in die Zellen eindringen, muss Antibiotika her. Wichtig ist, dass die Wahl auf ein Antibiotikum fällt, welches auch tief in die einzelnen Zellen einwirkt. Die meisten Antibiotika tuen dies leider nicht. Eine längere Therapie von mindestens drei Wochen ist ein Muss. Borrelien vermehren sich langsam und schleichend, deswegen muss man sicher sein, dass man jede Bakterie erwischt. Berate Dich im Ernstfall mit Deinem

Fakten kurz Zusammengefasst:


• Meistens spricht man nur von einer Infektion und von keiner Krankheit, da eine genetisch veranlagte Resistenz vorliegt.
• Oft erübrigt sich bei einem Besuch beim Tierarzt die Angst und es wird ein normaler Zeckenbiss diagnostiziert.
• Unsere Hunde waren einst Wildtiere und Wildtiere hatten bis anhin nie eine Borreliose Erkrankung.
• 90% von unseren Hunden sind regelmässig Zecken ausgesetzt und tragen vermutlich auch den Antikörper in sich.
• Weniger als 0.1% der gebissenen Hunde erkrankt auch Tierarzt.
Wer einmal eine Borrelieninfektion hatte, ist danach immun. Die meisten bakteriellen Erkrankungen können pro Träger nur einmal ausbrechen.

Zu guter Letzt:


Borreliose kommt beim Hund viel seltener vor als bei uns Menschen und ist vielfach einfach ein Resultat einer falschen Diagnose.
Als Vorbeugung kannst Du Deinen Hund aktiv gegen Zecken schützen. Als erste Massnahme empfehle ich Dir ein Anti Parasit Ungezieferhalsband. Durch natürliche Inhaltstoffe wirkt es bis zu drei Monaten gegen Parasiten. Als weitere Vorbeugung kannst Du auf das Anti Parasit Spot-on zurückgreifen. Das klinisch getestete Mittel in Öl ähnlicher Konstanz wird aufs Hundefell aufgetragen und hilft bis zu vier Wochen. Zu guter letzt kannst Du deinen Hund mit einem Anti Parasit Spray einreiben. Das Spray besteht aus Margoasa und Zitronen Eukalyptusöl und wirkt gegen Zecken und sonstige Ungeziefer.

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