Hilfe, mein Hund hat sich erkältet!

Spätestens nach der Zeitumstellung werden die Tage kürzer und wir müssen uns mit kaltem und nassem Wetter auseinandersetzten. Eigentlich wäre jetzt die richtige Zeit um Zuhause auf dem Sofa mit meiner Liv zu schmusen, doch sie stört das Wetter gar nicht. Ob Wind, Regen oder Schnee, wir gehen nach draussen und Liv trotzt jedem Wetter. Gerade im Winter macht mir das Wetter zu schaffen: Schnupfen, Halsschmerzen, alle Glieder tun mir weh, die erste Erkältung steht schon vor der Tür. Doch was ist eigentlich mit Liv? Können sich unsere Hunde bei diesem Wetter auch erkälten? Und wie merke ich, ob mein Hund eine Grippe hat? Heute gibt es mehr in meinem Bericht darüber.

Grippe bei Hunden

Bei der Grippe ist es so, dass dies eine Krankheit ist, welche nur Menschen haben. Wir sprechen bei unseren Hunden also nicht von einer Grippe, sondern von einer Erkältung.

Erkältung beim Hund

Im Gegenteil zu der Grippe können sich unsere Hunde sehr wohl eine Erkältung einfangen. Es kann sogar sein, dass wir unsere Lieblinge anstecken oder sie uns anstecken. Erkältungen lassen unsere Hunde schlapp werden, sollten aber nach ca. 7 Tage wieder auskuriert sein. Woher man weiss, ob der Hund eine Erkältung hat, siehst Du an den folgenden Symptomen:

Mein Hund ist teilnahmslos: Hunde die eine Erkältung haben, fühlen sich schwach und schlapp, sie bewegen sich generell nur langsam und wirken eher teilnahmslos.

Mein Hund frisst und trinkt nicht richtig: Ein weiteres typisches Anzeichen ist die Appetitlosigkeit. Meistens fressen die Hunde nur wenige Brocken und lassen den Rest stehen. Wichtig ist, dass der Hund immer wieder etwas zu sich nimmt. Erleichtere ihm das Fressen, in dem Du das Futter mit Wasser mischst. So nimmt er ebenfalls genug Flüssigkeit auf. Es ist grundsätzlich sehr wichtig, dass Dein Hund genügend trinkt! Wie bei uns Menschen fördert auch bei Hunden die Flüssigkeitsaufnahme den Heilungsprozess.

Mein Hund hat den Schnupfen: Es gibt Hunde, die leiden bei einer Erkältung an Schnupfen. Das erkennst Du an dem Ausfluss aus der Nase. Solange der Ausfluss aber flüssig und klar ist, musst Du dir noch nicht allzu grosse Sorgen machen. Sobald der Ausfluss eine gelb, grüne oder weisse Farbe annimmt und dazu noch dickflüssig ist, solltest Du dringend zum Tierarzt!

Mein Hund hat Husten: Durch die Erkältung entsteht eine Verschleimung der Atemwege und so bekommt Dein Hund einen Husten. Je länger und stärker der Husten ausfällt, desto schmerzhafter ist das für Deinen Liebling. Bei Husten solltest Du also unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Ab wann hat mein Hund Fieber: Die Körpertemperatur von Hunden liegt zwischen 37 und 38 °C. Sobald die Temperatur über 38,5 °C ansteigt, sprechen wir also von Fieber.

Hausmittel gegen Erkältung bei Hunden

Wenn die ersten Anzeichen einer Erkältung auftreten, kannst Du mit einfachen Hausmittel Deinem Hund zur Besserung verhelfen. Es ist aber nicht so, dass diese Hausmittel einen Gang zum Tierarzt ersetzen. Wenn Dein Hund mehr als fünf Tage an den oben genannten Symptomen leidet, musst Du zum Tierarzt (ausser natürlich bei Fieber und dickem Schnupfen, dann solltest Du sofort gehen).

Einen Gang runter fahren

Schone Deinen Hund! Das heisst nicht, dass Du nicht mehr nach draussen gehen kannst, aber lasse Deinen Hund nicht herumtoben und verkleinere Deine Runden. Durch die Erkältung fällt das Atmen schwerer und vor allem bei Bewegung kann der Hund nur schlecht atmen. Denke aber daran, dass frische Luft auch gut tut. Gerade wenn die Sonne scheint kannst Du dich ruhig mit deinem Hund auf eine Bank setzen und die Wärme geniessen. 

Absolutes Spielverbot

Während einer Erkältung herrscht absolutes Spielverbot. Hunde sollten also nicht miteinander spielen. Erstens ist das Spielen ebenfalls anstrengend und erschwert das Atmen und zweitens können die Hunde sich anstecken.

Wärme

In der Wärme muss der Hundekörper automatisch weniger Energie für die „Heizung“ aufwenden und kann sich so besser erholen und entspannen. Achte also darauf, dass Dein Hund bei Dir ein warmes Plätzchen hat. Ich empfehle hier ein Wärmekissen oder eine Wärmedecke. Die Decke oder das Kissen hilft dem Hund, die Körperwärme besser zu speichern und wärmt sich leicht auf. Optimal für die kalten Tage also.

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Viel Luftfeuchtigkeit

Bei verstopfter Nase und belegten Atemwegen hilft ein befeuchteter Raum. Dank der feuchten Luft lässt sich der Schleim besser abhusten und die Atemwege können sich schneller auskurieren. Eine angenehme Luftfeuchtigkeit schadet auch uns Menschen nicht. Du kannst zum Beispiel feuchte Handtücher über die Heizung legen oder einen Luftbefeuchter kaufen. 

Mein Tipp:

Zu guter Letzt noch ein Tipp von mir. Bei Erkältungen helfen Vitamine. Insbesondere Vitamin C. Du kannst deinem Hund ganz einfach eine Vitamin C Bombe zubereiten. Du nimmst einen pürierten Apfel, Honig und Naturjoghurt und fütterst Deinem Hund das Festmahl. Ist lecker und gesund!

Somit wünsche ich dir und deinem Liebling einen erkältungsfreien Winter!

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