Welcher Boden in der Wohnung eignet sich am Besten für den Hund?

 

Hundehaltung ist etwas Tolles, doch leider gibt es auch bestimmte Situationen im Alltag, die mit einem oder mehreren Hunden etwas schwieriger zu bewältigen sind. So ist beispielsweise die Wohnungssuche für Hundehalter oft nicht ganz unproblematisch. Nicht nur, weil die meisten Vermieter schlicht keine Hunde oder allgemein Haustiere dulden.  Auch die Frage nach dem Aussehen einer idealen Hundewohnung ist nicht immer einfach zu beantworten. In diesem Blog interessiert uns vor allem die Frage: Welcher Boden eignet sich denn gut für das Wohnen mit unseren Hunden? Teppich, Holzboden oder etwas ganz anderes vielleicht? Dieser Blog soll dabei helfen im eigenen Haus den richtigen Boden aus zu suchen und beim Besichtigen von Mietwohnungen ab zu schätzen, ob die Wohnung tatsächlich geeignet ist oder eher doch nicht.

 

Weshalb spielt der richtige Boden in Deiner Wohnung eine Rolle für den Hund und Dich?

 

Was ist für den Hund wichtig?

Ein Boden sollte für den Hund so wenig rutschig sein wie möglich. Falls der Hund einmal in Deiner Wohnung rennt, vielleicht um Dich zu begrüssen, wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst, sollte es auf keinen Fall passieren, dass er auf dem Boden Deiner Wohnung ausrutscht und hinfällt. Ein Sturz kann für den Hund sehr gefährlich sein und zu Verletzungen führen. Ein herumrutschender Hund, der sich selbst nicht mehr bremsen kann, bringt auch ein grosses Zerstörungspotential in Deine Wohnung, was auch in Deinem Interesse besser verhindert werden sollte. Falls ein ausgesuchter Boden trotz allem noch etwas zu rutschig ist, gibt es aber auch in unserem Shop noch eine günstige Lösung für dieses Problem. Die Anti-Rutsch Socken von Trixie sind günstig und einfach in der Handhabung.

 

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Gibt es Böden, die auch für die Gelenke unserer Hunde schonend sind? Na klar gibt es die! Die Gesundheit unseres Hundes sollte bei uns an erster Stelle stehen und dabei gilt es auch die Gelenke des Tieres zu schonen. Auch da beginnt die Prävention bereits bei der Wahl des Bodens auf dem sich der Hund jeden Tag bewegt. Steinharte, unnachgiebige Böden sind für Gelenk nicht besonders gut, hingegen ist auch ein sehr nachgiebiger, weicher Boden nicht ideal. Die perfekte Mischung für die Gelenke ist ein mittelharter Boden. Weiter unten im Artikel findest Du die verschiedenen Böden mit ihren Eigenschaften und Erklärungen dazu, welcher Boden für die Gelenke am Besten geeignet ist.

 

Was ist für den Mensch wichtig?

Ein grosses Argument bei der Wahl des richtigen Bodens ist der Dreck, den der Hund nach einem Spaziergang in die Wohnung bringt. Ein geeigneter Boden für Hundehalter lässt sich also gut und schnell reinigen. Auch bei Welpen, die noch nicht stubenrein sind ist dieses Argument sehr wohl eines der Wichtigsten. Der Boden sollte durch Nässe nicht sofort kaputt gehen und sich leicht und wenn möglich ohne bleibende Spuren reinigen lassen. Auch der Geruch sollte nicht im Boden haften bleiben, denn das wäre dann eine sehr unangenehme Situation für Mensch und Tier.

Ein Argument das vor allem auch Deine Nachbarn interessiert ist der Lärm. Bei manchen Böden hört sich ein rennender Hund an wie ein Orkan, bei anderen gibt es nicht den geringsten Lärm, selbst wenn Dein Hund einer der grösseren und schwereren Rassen angehört. Gerade bei Mietwohnungen kann das Thema Lärm schnell zu Streit führen, was durch den richtigen Boden vermindert bis sogar vermieden werden kann.

Bei einem rutschenden oder herumrennenden Hund kann es sehr schnell passieren, dass die Krallen des Hundes den Boden verkratzen und somit einen Sachschaden verursachen, der vor allem in Mietwohnungen nicht gern gesehen wird. Krallenspuren können auch die obere schützende Schicht eines Bodens beschädigen und so seine Funktion beeinträchtigen. Bei diesem Punkt gilt insbesondere zu beachten, dass die Krallen des Hundes nicht zu lange stehen gelassen werden. Dies kann ganz einfach zuhause nach kontrolliert werden und mit einer Krallenschere aus unserem Shop verhindert werden. Wenn die Krallen kurz gehalten werden, kann der Hund auch bei einem etwas empfindlicheren Boden nicht so schnell einen Schaden anrichten.

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Die verschiedenen Böden und ihre Vor- und Nachteile im Überblick:

 

Der Teppichboden:

Teppiche sind leider für alle Tierhalter eher eine schlechte Wahl. Ein Teppich ist sehr schlecht zu reinigen, sowohl was Dreck und Urin angeht als auch für Hundehaare im Fellwechsel, die teilweise auch bei täglichem staubsaugen nicht mehr aus dem Teppich zu entfernen sind. Auch der Geruch eines Missgeschickes bleibt in einem Teppich oft haften auch wenn man mit Seife und Waschmitteln dahinter geht. Falls Du aber einen sehr stubenreinen und sauberen Hund besitzt, kann der Teppich durchaus auch Vorteile bringen. Die rutschfeste Unterlage kann weder durch Kratzer zu Schaden kommen, noch erzeugt er Lärm wenn Dein Hund durch die Wohnung rennt. Rutschfest ist ein Teppich allerdings nur dann, wenn die ganze Wohnung mit einem Teppich ausgelegt ist. Einzelne Teppiche können bei schlechter Bodenhaftung extrem gefährlich werden. Auch für die Gelenke Deines Hundes ist ein Teppich nicht die schlechteste Lösung und zum Schluss ist ein Teppich für den Hund oft wie ein vergrössertes Hundebett und wird gerne zum Nickerchen gebraucht. Falls also der Dreck für Dich keine grosse Rolle spielt, ist der Teppich keine schlechte Wahl, ansonsten ist er mit einer Menge Arbeit verbunden.

Falls doch mal ein kleines Malheur passiert, hilft ansonsten auch der urine OFF Dog & Puppy Spray, der den Uringeruch ohne Chemie vernichtet.

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Der Linoleumboden:

Linoleum Böden sind gut geeignete Böden für Haustierhalter, da sie sich sehr gut reinigen lassen. Die feste und rutschhemmende Oberfläche sorgt dafür, dass Dein Hund auf dem Boden auch beim Rennen genug Halt hat und sicher unterwegs ist. Natürlich ist er auch wasserfest und somit unempfindlich gegenüber Flüssigkeiten auf dem Boden, welche schnell und leicht weg geputzt werden können. Die Gelenke werden beim Linoleum nicht sonderlich geschont, da es doch eher ein harter Boden ist, und auch der Lärm könnte mit Linoleum immer noch ein Problem darstellen. Alles in allem aber trotzdem keine schlechte Wahl.

 

Der Laminatboden:

Ein sehr gut bewährter Boden ist der Laminat Boden. Dieser Untergrund hat zum einen den Vorteil, dass er sehr leicht zu reinigen ist. Mit einer Versiegelung der Oberfläche ist dieser Boden sogar wasserfest und antibakteriell. Das bedeutet, dass auch Urin für den Boden kein Problem darstellt und die Gerüche nicht in der Wohnung bleiben. Seit einigen Jahren gibt es beim Laminat nun auch geriffelte oder gebürstete Oberflächen, deren Struktur das ausrutschen der Hunde verhindert. Die sehr stabilen Böden sind nicht nur rutsch- sondern auch noch kratzfest und pflegeleicht in der Handhabung. Allerdings ist Laminat für die Gelenke des Hundes nicht sonderlich schonend und auch der Lärm wird nicht speziell gut abgedämpft. Alles in allem ist das Laminat trotzdem ein gut geeigneter Boden für alle Hundehalter.

 

Der Parkettboden:

Der Parkettboden ist immer noch sehr beliebt, eignet sich aber nur in bestimmten Varianten für die Haltung von Hunden. So sind geschliffene und lackierte Parkettböden ungeeignet für Hunde, da sie sehr rutschig und kratzempfindlich sind. Gebürstete oder geölte Böden sind hingegen wieder besser geeignet, sind aber auch nicht ganz pflegeleicht für den Wohnungsbesitzer. Die geölten Parkettböden müssen nämlich einmal im Jahr nachgeölt werden, damit der Boden schön bleibt. Mit einer Versiegelung kann auch ein Parkettboden wasserdicht und kratzfester gemacht werden. Die Reinigung dieser Böden ist zwar kein grosser Aufwand, dafür sind sie ansonsten sehr pflegeintensiv. Für Liebhaber von Parkett ist also auch ein Parkettboden möglich, wenn es aber darum geht eine einfache und pflegeleichte Möglichkeit zu finden ist Parkett für einen Hundehalter eher ungeeignet.

Wie man einen Parkettboden richtig pflegt, erklärt unser Partner casando.de HIER und die passenden Produkte zur Pflege und Reinigung eines Holzbodens erhälst Du HIER

 

Der Vynilboden:

Als am besten geeignet für Hunde und deren Besitzer gilt der Vynilboden. Er ist ähnlich wie der Laminatboden und der Linoleumboden sehr leicht zu reinigen. Zudem ist auch dieser Boden wasserfest und antibakteriell, was bedeutet, dass also auch Urin absolut keinen Geruch oder Flecken hinterlässt. Die geriffelte Struktur bietet dem Hund einen stabilen Halt und macht den Boden absolut rutschfest. Durch die hohe Stabilität des Bodens ist er auch kratzfest und somit für Kratzer durch Hundekrallen gut geschützt. Dein Hund kann sich also austoben so viel er will. Der einzigartige Vorteil von Vynil gegenüber den anderen Böden ist die ideale Härte für die Gelenke des Hundes. Durch die gummiartige Oberfläche werden die Hundegelenke optimal geschont. Auch der Lärm wird von diesem Gummi relativ gut gedämpft. Somit erfüllt der Vynilboden eigentlich alle der oben genannten wichtigen Punkte und ist somit für Hundebesitzer optimal.

 

Mit dieser Übersicht über die verschiedenen Böden und ihre Vor- und Nachteile für den Hund und Hundehalter solltest Du bei der Wohnungswahl oder bei der Auswahl des Bodens für Dein Haus gut beraten sein. Natürlich sind auch viele Bodenverleger sehr gut über die wichtigsten Punkte bei der Auswahl hundefreundlicher Böden informiert und helfen Dir bei weiteren Fragen gerne weiter.

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