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Der traurige Abschied – Wenn unser Hund uns endgültig verlässt

Es ist ein trauriges Ereignis, das jedem von uns Hundebesitzern eines Tages begegnet. Auch unsere geliebten Vierbeiner leben nicht ewig, sondern müssen irgendwann diese Welt für immer verlassen. Einige sterben in jungen Jahren an Krankheiten oder Unfällen, andere Tiere überleben das rassetypische Durchschnittsalter und sterben erst sehr alt. Ein Hund wird je nach Rasse zwischen 10 und 16 Jahren alt, was im Vergleich zu einem Menschenleben eine sehr kurze Dauer ist. Und doch schenken uns unsere Vierbeiner in diesem kurzen Lebensabschnitt unglaublich viele, wertvolle Erfahrungen und Momente. Hunde sind seit langer Zeit einer der nahesten Begleiter der Menschen. Sie leben mit uns, begleiten uns manchmal zur Arbeit, in die Freizeit und in die Ferien. Hunde geben uns eine Aufgabe und verlangen von uns mit ihnen zu lernen, zu wachsen und das Leben zu geniessen. Die Verantwortung, die wir mit dem Kauf dieser treuen Lebewesen auf uns nehmen, beinhaltet auch, dass wir ihnen ein würdevolles, glückliches Leben ermöglichen. Dabei kommt es nicht darauf an, welcher Rasse der Hund angehört, welche Krankheiten das Tier durchzustehen hat oder welchen Schwierigkeiten man sich in der Erziehung stellen muss. Es ist nicht schwer einem Hund ein artgerechtes und liebevolles Leben zu ermöglichen, aber viel schwerer fällt am Schluss der Abschied, wenn unser Vierbeiner uns verlassen muss.


Gehen lassen hat auch etwas mit Liebe zu tun

Nicht immer stirbt unser Hund durch äussere Einflüsse. Oft kommt es vor, dass wir uns entscheiden müssen, ob wir unseren Liebling gehen lassen oder weiter um ihn kämpfen wollen. Diese Entscheidung ist eine sehr schwere, die man nicht ohne gute tierärztliche Beratung und Unterstützung der Familie treffen sollte. Meistens ist der Rat des Tierarztes vertrauenswürdig und wenn dem Hund nicht mehr geholfen werden kann, weil das Tier nie wieder schmerzfrei leben könnte oder auf andere Weise so stark in seiner Lebensqualität eingeschränkt wird, dass es nicht mehr artgerecht ist, sollte man den Hund nicht weiter leiden lassen, sondern ihn von seinem Schmerz erlösen. Seinen Hund durch eine eigene Entscheidung in den Tod zu schicken ist eine schmerzliche Erfahrung, aber in manchen Situationen das Beste für den Hund. Lass Deinen Liebling am Besten in ruhiger, ihm bekannter Umgebung und unter Anwesenheit der Familie und seinen Bezugspersonen einschlafen. Dazu machst Du ihm am besten sein liebstes Hundebett gemütlich und vielleicht gibst Du ihm sein Lieblingsplüschtier. Versuche aber das alles so normal wie möglich vorzubereiten, denn Dein Hund wird sowieso sofort spüren, dass irgendetwas nicht stimmt oder etwas Trauriges bevorsteht. Am Schönsten ist es für Deinen Liebling, wenn er gehen kann ohne Deine Angst zu spüren, auch wenn es in diesem Moment sehr schwer ist, sollte man dem Hund Geborgenheit und Sicherheit vermitteln.

Wohin mit meinem Hund nach dem Tod?

Wenn uns unser Vierbeiner für immer verlassen hat, kommt die Frage: Was wird jetzt aus dem Hundekörper? Darf man das eigene Haustier im Garten vergraben? Nach dem Ableben des Hundes gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann den Tierkörper direkt beim Tierarzt lassen, der diesen dann je nach Wunsch in eine Tierkörperbeseitigungsanlage bringt, wo die Tiere beseitigt werden, oder in ein Krematorium, wo man den Körper alleine verbrennt und für den Hundebesitzer die Möglichkeit besteht die Asche mit nach Hause zu nehmen. Die Asche darf problemlos überall vergraben werden, was mit dem kompletten Hundekörper nicht immer ganz einfach ist. Ein Hundekadaver darf auf privaten Grundstücken, in mindestens 50 cm Tiefe vergraben werden. Der Ort der Beerdigung darf aber nicht in der Nähe eines Wasserschutzgebietes oder öffentlichen Parkanlagen liegen. Ausserdem sollte man dafür sorgen, dass der Kadaver nicht von anderen Tieren ausgegraben werden kann. An manchen Orten gibt es sogar Tierfriedhöfe, auf denen man den Kadaver oder die Asche in einem Grab beisetzen lassen kann.

Auch wenn der Tod unseres Hundes irgendwann kommen wird, sollten wir jeden Tag mit unserem Tier geniessen und nicht an diesen traurigen Tag denken. Denn wenn unsere Trauer nach einer Weile etwas abklingt, sollen wir uns vor allem an die schönen Tage erinnern, die wir mit unserem Vierbeiner all die Jahre gehabt haben. Die tollen Erinnerungen sind nämlich das, was am Schluss noch bleibt.

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