Bis 22.12. um 14 Uhr bestellen & freuen!

Der Schulhund – Eine Lernhilfe auf vier Pfoten

Hunde werden an allen möglichen Orten eingesetzt, so zum Beispiel auch in Schulen zur Unterstützung der Kinder. Laut wissenschaftlichen Studien hat ein richtig eingesetzter Schulhund positive Auswirkungen auf biologischer, psychologischer und sozialer Ebene und kann bei Schülern sehr konzentrationsfördernd sein. Positive Auswirkungen auf die Klasse zeigten sich sowohl in normalen Schulen als auch bei lernbehinderten Kindern, wo diese Art der Lernunterstützung sehr häufig zu finden ist.
Mit einem gut ausgebildeten Vierbeiner im Schulzimmer können sich die meisten Kinder besser konzentrieren und zeigen mehr Motivation beim Lernen. Das Klassenzimmer wird mit der Zeit ruhiger, da die Schüler den Hund akzeptieren und nicht stören dürfen. Zudem gelten klare Regeln im Umgang mit dem Tier, die meist sehr gerne von den Schülern eingehalten werden. Das Lebewesen macht es den Kindern begreiflich, weshalb solche Regeln wie zum Beispiel ruhiges Verhalten und kein Rennen im Zimmer sein müssen. Die Anwesenheit des Therapiehundes reduziert den Stress der Kinder und somit auch Schul-, Lese- und Prüfungsangst. Die Kinder sprechen offener über Probleme, sind sozialer, da sie ein gemeinsames Gesprächsthema untereinander haben und gehen lieber zur Schule. Ein Schulhund behandelt jedes Kind gleich und gerade das ist im Umgang mit einer Gruppe von Kindern wichtig. Die stärkeren Schüler werden nicht bevorzugt und so erhalten die Schwachen ihr Selbstvertrauen zurück. Der Hund wird vor allem als Belohnung eingesetzt, so dürfen die Kinder das Tier beispielsweise nach einer richtig gelösten Aufgabe streicheln oder dem Vierbeiner einen Befehl geben. Bei vielen Aufgaben hilft der Hund auch am Rande mit, wie zum Beispiel beim Lernen von einfachen Rechnungen, wo der Hund mithilfe eines Schaumstoffwürfels die Zahlen bestimmt. Allerdings ist es wichtig, dass der Therapiehund nicht nur zum Knuddeln im Zimmer herumsteht, sondern gezielt eingesetzt wird. Deshalb macht es auch keinen Sinn den Hund die ganze Schulwoche über in der Klasse zu haben, sondern es reichen ca. fünf Stunden verteilt über eine Woche, die der Vierbeiner in einer Klasse verbringt und mit den Kindern lernt.
Doch nicht jeder Hund ist für die schwierige Aufgabe eines Schulhundes geeignet. Er muss menschenfreundlich sein, ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Wesen haben und zuvor gut auf seine Rolle als Lernhilfe vorbereitet werden. Da es aber auch einem geeigneten Hund einmal zu viel werden kann, sollte ihm immer ein Ruheplatz zur Verfügung stehen, der am ruhigsten Ort des Schulzimmers sein sollte. Die Kinder müssen akzeptieren, dass ihr Freund an diesem Platz nicht mit Rufen oder Anfassen gestört werden darf. Zudem sollte vor dem Einsetzen eines Schulhundes abgeklärt werden, ob bei den Schülern jemand Angst vor Hunden oder eine Allergie hat. In diesem Fall sollte eine Zusammenarbeit mit einem Vierbeiner gut vorbereitet oder überdacht werden.

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.