Der Saluki - Der orientalische Windhund

Windhunde sind sehr spezielle Hunde und der Saluki ist einer davon. Wenn Du diese hochwüchsigen Windhunde magst, dann gefällt Dir der Saluki bestimmt. Diese Variante des Windhundes gibt es sowohl in kurzhaarig als auch befedert, was bedeutet, dass der Hund langes Fell an den Ohren, der Rute und den Beinen hat. Mir persönlich gefällt der befederte Saluki sehr gut, aber seht selbst: 

Die Herkunft und weitere Geschichtliche Informationen zum Saluki:

Dieser orientalische Hund hat eine uralte Geschichte und ist auf diversen historischen Skulpturen und Bildern dargestellt. Die Häufigkeit der Abbildungen widerspiegelt die Beliebtheit dieser Windhunde. Der Saluki war vor allem das Lieblingstier vieler Scheiche und diverser Stammesoberhäupter. Der Saluki wird auch Persischer Windhund genannt und ist eventuell mit dem ägyptischen Tesem verwand. Der Name Saluki stammt ganz einfach vom arabischen Begriff für Windhund ab. Gezüchtet wurde der Persische Windhund für die Hasen- und Gazellenjagd, weshalb er auch heute noch ein sehr ausgeprägtes Jagdverhalten besitzt. Traditionelle Orientalische Familien besitzen auch heute noch Salukis als Jagdhunde und setzen sie auch immer noch für die Jagd auf Wildtiere ein. In Europa gibt es die ersten Salukis seit dem Jahr 1910. Erst im Jahr 1926 folgen weitere Importe, nachdem der Saluki als anerkannte Hunderasse gilt. Seit 1987 gibt es nun auch den Kurzhaarsaluki in nächster Umgebung, nämlich in Deutschland und in der Schweiz. 

Das Aussehen dieses speziellen Windhundes im Detail:

Wie alle Windhunde ist der Saluki ein sehr schlanker, hoch gebauter Hund. Von der Widerristhöhe erreicht der Saluki eine Grösse von bis zu 71 Zentimetern. Die Weibchen sind proportional ein bisschen kleiner als die Rüden. Im Verhältnis zu seiner Körpergrösse ist der Saluki natürlich extrem leicht, so werden diese Hunde nur 18-25 Kilogramm schwer. Das Fell wird in zwei Varianten gezüchtet, wie bereits in der Einleitung beschrieben. Dabei ist der befederte Saluki häufiger an zu treffen als der kurzhaarige. Fellfarben exisiteren mehrere, alle davon gibt es sowohl mit als auch ohne Maske um die Augen. Als Farben des Hundefelles kommen von creme zu schwarz über braun, rot und silber alles in Frage. Es gibt in extrem seltenen Fällen sogar weisse Salukis, diese gelten aber nicht als weiss, sondern als Extremschecken, da irgendwo am Körper immer ein dunklerer Fleck zu finden ist. Bei komplett weissen Hunden gibt es nur die Möglichkeit einer Mutation oder eines sehr hellen creme farbenen Salukis. 

Der Saluki hat aber auch einen tollen Charakter:

Der Persische Windhund hat nebst seinem extrem starken Jagd- und Lauftrieb einen sehr anhänglichen Charakter. Er verhält sich zuhause sehr ruhig und angepasst und ist ein friedliches Familienmitglied. Er sucht sich aber ganz klar seinen Lieblingsmenschen aus, den er dann nicht mehr aus den Augen lässt. Seinem Partner ist er treu ergeben und will so oft als möglich in seiner Nähe sein. Der Saluki ist also ein Familienhund, eignet sich aber nicht als reiner Spielkamerad für kleine Kinder. Erziehen lässt sich dieser neugierige und intelligente Hund gut, man muss aber konsequent und dabei immer liebevoll sein, da der Saluki sehr sensibel ist. So bewirken Strenge und Bestrafungen bei einem Saluki oft nur, dass er das Vertrauen zum Menschen verliert. Belohnungen sind deshalb das wichtigste in der Erziehung des Persischen Windhundes, weshalb man am Besten immer eine gefüllte Snacktasche dabei hat. 

So ruhig wie er im Haus drinnen ist, ist er aber draussen noch lange nicht! Im Freien zeigt der Saluki nämlich seinen starken Lauftrieb. Richtig ausleben kann er diesen allerdings in der heutigen Zeit nicht mehr, da ihn überall Zäune, Strassen und Bauten am ungestörten Rennen hindern und auch gefährden. Wirklich artgerecht ist es deshalb nur, wenn man den Saluki auf einer Rennstrecke oder an einem total abgelegenen Ort einfach mal nach Lust und Laune laufen lassen kann. Nur Waldgebiete müssen dafür unbedingt gemieden werden, da dieser Windhund auch einen sehr starken Jagdtrieb hat! Da die Rennbahnen leider nicht immer zugänglich sind und nicht jeder direkt an einer Rennbahn wohnt, bietet sich das Velo fahren mit dem Saluki perfekt an, um seinen Lauftrieb zu befriedigen. 

Weitere Besonderheiten von diesem orientalischen Hund:

Salukis reagieren sehr empfindlich auf jegliche Sonneneinstrahlung. Die empfindliche Haut unter dem dünnen, kurzen Fell sollte nie der prallen, stark scheinenden Sonne ausgesetzt sein. Schatten ist für den Saluki deshalb sehr wichtig. Bei einem Spaziergang oder im Garten sollte deshalb so gut als möglich Schatten aufgesucht werden. Es bietet sich an, falls eine Hundehütte im Garten platziert werden soll, eine zu wählen, die ein flaches, grosses Dach besitzt. Der Saluki hat dann auch vor seiner Hütte Schatten und in kühlerem Wetter legt sich der Hund gerne oben auf das Dach der Hütte. Denn nicht nur das Laufen macht dem Saluki Spass sondern auch das Hinauf oder Hinunterspringen in diesem Fall bei der Hütte. 

Der Saluki eignet sich also nicht für jedermann, da er sehr viel Auslauf braucht und eine konsequente aber keinesfalls grobe Erziehung benötigt. Wenn man sich aber dieser Aufgabe gewachsen ist, wird der Saluki schnell zu einem tollen Partner, den man nicht wieder hergeben will und auch nicht sollte, da seine Bindung zu einem Menschen extrem stark wird. 

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
Hupferl Hundesnacks mit Wild
ESCAPURE Hupferl Hundesnacks mit Wild
ab CHF 8.90
Zum Artikel