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Der Rettungshund-Was seind seine Aufgaben?

Der Rettungshund

Hunde können Lebensretter sein. Wir profitieren von ihren Stärken. Ihre unglaublich gut funktionierende Nase hilft ihnen, aber auch uns, in verschiedenen Situationen des Lebens. Sie riechen viel besser als wir. Ich sage immer liebevoll zu meiner süssen Dame, dass sie jetzt bestimmt eine Art Zeitung liest, wenn sie wieder mal von unsichtbaren Spuren bzw. Hinterlassenschaften anderer Artgenossen nicht genug bekommt. Sie können über ihre Nase alle Informationen aufnehmen und ebenfalls deren eigenen weitergeben. Und genau dies weiss man, als Tierfreund. Ein Hund arbeitet viel schneller und effektiver. Sie können Menschen sehr schnell aufspüren und ihnen so deren Leben retten. Daher möchte ich in diesem Artikel genauestens auf die Spürhunde, Suchhunde und Trümmerhunde eingehen.

Welche Hunderassen werden am liebsten eingesetzt?

Im letzten Artikel über die Behindertenhunde habe ich bereits deren Ausbildungsgrade aufgezählt und genauestens erläutert. Wir haben dort erfahren, dass alles mit dem Welpenalter anfängt. Zwei spezielle Hunderassen eignen sich perfekt für diese Arbeit. Man setzt am aller liebsten die belgischen Schäferhunde Malinois und die Deutschen Schäferhunde ein. Sie sind sehr gut zu führen und sehr selbstständige Wesen.

Wie ist der Ausbildung der Behinderten-Rettungshunde?

Um den Anforderungen Stand zu halten, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Daher fängt man schon in der Zucht an, einen Hund zu züchten, der sehr belastbar ist und ein ausgeprägtes Triebverhalten aufweisen. Ein gesundheitlicher, charakterstarker und körperlich fitter Hund ist sehr begehrt bei den Mitgliedern der Helfergruppen. Das Ziel der Ausbildung ist es, dass der neue Besitzer lernt seinen Hund zu lesen und genauestens zu versehenen. Nun möchte ich nochmals etwas zu dem passenden Hund und dessen Hundeführer sagen. Wenn ein Hund dazu ausgebildet wird, um Leben zu retten, braucht es verschiedene Anforderungen zu erfüllen.

Welche Anforderungen muss ein solcher Hund erfüllen?

Die ausgewählten Hunde sollten vordefinierte, spezielle Eigenschaften erfüllen. Natürlich ist es ausserordentlich wichtig, dass solch ein Lebewesen über einen besonders gut ausgeprägten Geruchsinn verfügt. Auch eine hohe und konstante Konzentrationsfähigkeit müssen sie besitzen. Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Dynamik sind weitere Anforderungen. Der Hundeführer hat ebenfalls individuelle Erwartungen zu erfüllen. Es sollten Menschen sein, die schon Erfahrungen mit Hunden hatten. Denn es benötigt besonderes viel Geduld und Coolness die Hunde für den Rettungsdienst auszubilden. Auf lange Sicht gesehen, müssen beide ein perfektes Team ergeben. Man bildet die Retter von morgen nämlich jahrelang aus und bildet sich als Hundeführer auch immer weiter. Zudem wird sehr viel im Gelände gearbeitet und trainiert.

Welche Faktoren spielen bei der Spürensuche eine wichtige Rolle?

Gehen wir nun davon aus, dass unser Hund ausgebildet ist und erfolgreich die Aufnahmeprüfung zum Rettungshund bestanden hat. Ein Hund, der nach dem Schema des Spürhundes ausgebildet wurde, versteht es einen Menschen nach verschiedenen abiotischen Faktoren auf zu finden. Unter abiotischen Faktoren versteht man, Einflüsse aus der unbelebten Umwelt. Hier ein Beispiel: Alle Lebewesen sondern Gerüche ab. Man redet von sogenannten Geruchsmolekülen. Doch gibt es bei der Arbeit des Spürhundes besondere Schwierigkeiten, die es ihm erschweren, das Ziel schnell zu finden. Doch wollen wir uns nun mal ein paar externe Faktoren anschauen und erläutern. Die Temperatur beeinflusst die Verteilung der Geruchsmoleküle und kann positiv, wie auch negativ ausfallen. Logischerweise spielt daher auch der Wind eine besondere Rolle. Er kann sogar die Fährten des Zieles zerstören. Niederschläge können je nach Art der Stärke, die Spuren verwischen und ruinieren. Das elektrostatische Feld, sowie auch das unterschiedliche Gelände gehören ebenfalls zu den externen Faktoren. Das Ziel dieses Tieres und seines Begleiters ist es, ein paar Gegenstände zu finden, die dem Suchenden mehr aussagen als andere Gegenstände und somit dem Ziel näher bringen. Natürlich ist es am aller besten, wenn die vermisste Person sehr schnell gefunden wird und somit die lebensrettenden Massnamen so schnell wie möglich ergriffen werden können und somit hoffentlich gerettet wird. Und genau dafür wird auch der Suchhund benutzt.

Unterschied zwischen Suchhund und Fährtenhund:

Doch hier muss man aufpassen, denn der Suchhund und der Fährtenhund machen nicht exakt das Gleiche. Denn dem Suchhund wird kein individuelles Ziel vorgegeben oder genaue zielführende Gerüche gezeigt. Er läuft ohne Leine und ohne Geschirr umher. Seine Aufgabe ist es, bei einem bestimmten Ort einen besonderen Geruch aufzuspüren und Bescheid zu geben. Er hat fast das Gleiche zu tun, wie ein Trümmerhund. Um dies ein wenig besser zu erläutern, werde ich ein kleines Beispiel geben. Der Suchhund hat, wie eben alle anderen Spürhunde auch, die Fähigkeit sein Können positiv für den Menschen zu nutzen. Wenn nun im Wasser ein Kind oder sonst ein Verunglückter Hilfe benötigt, schafft es dieser Hund ihn aus dieser Situation heraus zu retten.

Der Neufundländer im Profil:

Und um genau diese spezielle Aufgabe im Wasser zu erfüllen hat man herausgefunden, dass ein Neufundländer sich hervorragend dafür eignet. Er verfügt über eine unglaubliche Kraft, die er gezielt einsetzen kann. Ausdauer, Gelassenheit und Hartnäckigkeit sind individuelle Eigenschaften, die diese Rasse prägt. Von den Anforderungen her ist es fast das Gleiche.

Was sind die gesundheitlichen Probleme?

Doch leider gibt es ein rassebedingtes Merkmal, das der Rasse früher oder später Probleme machen wird. Es geht um das Krankheitsbild einer Dysplasie der Hüftpartie, welche auch Hüftdysplasie genannt wird. Abgekürzt wird dies unter Fachleuten mit den beiden Buchstaben HD. Um dieser Krankheit vorzubeugen, sollte man schon im Welpenalter auf verschiedene Dinge achten. Man kann zwar oft gegen die Genetik nicht immer hundertprozentig vorgehen, aber man hat die beiden anderen Komponenten, die eine HD nachweislich beeinflussen in der Hand; nämlich die Fütterung und die Haltung. Einerseits sollte der Welpe eine ausgewogene Ernährung erfahren, damit man somit den Hüftproblemen vorbeugen kann. Daher eignet sich beispielsweise ein Trockenfutter besonderes gut, welches speziell für HD gefährdete Jungtiere angepasst worden ist und die Hunde nicht zu schnell wachsen lässt, ohne aber einen Nährstoffmangel zu provozieren. Auch sollte man die Welpen nicht zu grossen Leistungen im so empfindlichen Wachstum zwingen, sondern eher nicht schon zu früh ausdauernden Sport betreiben wollen. Infolgedessen kann man schon bei den Welpen gezielt gegen die Fehlstellung der Hüfte vorgehen.

Was macht der Trümmerhund und was sind seine Aufgaben?

Nun möchte ich noch mit meinem letzten Thema, den Trümmerhunden, abschliessen. Der Trümmerhund hat vom Prinzip her, genau die gleiche Ausbildung. Aber doch unterscheidet sie sich in kleinen Details. Wer seinen Hund zum Trümmer- oder zum Lawinenhund erziehen will, sollte ein sogenanntes Schnuppertraining absolvieren. Natürlich muss die Grundausbildung stimmen, denn „Sitz“ und „Platz“ sollte jedes Tier können. Danach kommt die nächste Ausbildungsstufe zum Rettungshundeführer. Zum Abschluss der Ausbildung sollte dann die Probezeit und die Aufnahmeprüfung absolviert werden. Wer diese hohen Anforderungen positiv besteht, wird in Katastrophen eingesetzt. Der Trümmerhund ist darauf spezialisiert, dass er nicht nach einem speziellen Menschen sucht, sondern nach dem Geruch eines verschütteten Menschen. Ein Hund muss ebenfalls seinen Begleiter auf einen Fund aufmerksam machen können. Daher kann das Tier so laut und lang bellen, bis ein Retter auf diesen aufmerksam wird und man den Verunglückten retten kann. Auch das Scharren und das Bringen von Gegenständen zum Hundeführer kann ein Menschenleben retten.
Bei jeder Zugkollision, bei Flugzeugabstürzen und Erdbebenkatastrophen kommen die Trümmer- , Lawinen- und Leichenhunde zum Einsatz. Sie helfen den Suchenden die verschütteten Menschen schneller zu finden und denjenigen schnell zu helfen, denen noch zu helfen ist. Um solch einen anspruchsvollen Beruf auszuführen, braucht der Hund besonderes energiereiches Futter. Da diese Arbeit sehr anstrengend und belastend ist, sollten die Hunde, sowie auch der Hundeführer, jeweils viel positive Ablenkung im Alltag haben und gemeinsam ausgiebig ihre Freizeit geniessen können. Dafür lohnt es sich, gutes Spielzeug zu haben, um den erfolgreichen Hund auch jederzeit liebevoll zu belohnen.
Hunde retten unser Leben. Nicht nur im Alltag sind sie unsere grösste Freunde, sondern ebenfalls in Notsituationen helfen sie uns zu überleben. Wir sollten sie schätzen lernen und lieben. Diese Wesen absolvieren einen perfekten Job und wir sind ihnen vom Herzen dankbar, dass es diese Lebewesen gibt. Sie sind als Lebensretter unverzichtbar.

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