Der Mops - Rassenbeschreibung

Der kleine, sehr unkomplizierte und pflege leichte Mops ist der ideale Begleiter für berufstüchtig Hundehalter.

Die Geschichte zum Mops:
Der charmante Kerl fasziniert die Menschheit seit geschätzten 2000 Jahren. Die ersten Mopsähnlichen Bilder entstanden in China. So geht man also davon aus, dass der heutige Mops einstieg ein Chinese war. Vermutlich wurde der kleine, kompakte Hund aus verschiedenen kleineren Doggen Arten zusammen gezüchtet. Der einst als adlig und edel gehaltene Mops verbreitete sich als Geschenk der Dankbarkeit unter den Königen. So erreichte der erste Mops auch Europa.
Sein Name Mops, stammt vermutlich vom Wort Mobber ab. Dies bedeutet auf Holländisch so viel wie brummend, schnarchend und grunzend. Ende des 19. Jahrhundert war der Mops ein sehr begehrter Hund, dies führte dazu, dass man ihn mit diversen anderen kleinen Rassen kreuzte. Zu guter Letzt erkannte man den eigentlichen Körperbau vom ursprünglichen Mops nicht mehr, der Hund veränderte sein Aussehen komplett. Dies führte dazu, dass der beliebte Hund an ansehen verlor und kurzzeitig fast in Vergessenheit geriet. Unteranderem war das Königshaus von England für die Förderung der Rasse mitverantwortlich. Königin Queen Victoria war begeisterte Mopszüchterin und kümmerte sich so um insgesamt 38 Hündchen. Durch ihre Position als Vorsitzende im internationalen Tierschutz schütze sie unteranderem die Mops Erhaltung.

Heute ist der Mops ein beliebter Mode und Trendhund. Viele Haushalte erfreuen sich über seine treue und disziplinierte Art.

Der Mops als Berühmtheit:
Die Hunderasse Mops sieht man in diversen Filmen auf der Kinoleinwand. Seine bekanntesten Auftritte sind sicherlich in: Men in Black I & II als Frank und in Miez und Mops - Zwei tierische Freunde!
Aber auch diverse Stars erfreuen sich an einem Mops. Die Schauspielerin Jesscia Alba hat sich gleich zwei von den süssen Hündchen gekauft und der Modeschöpfer Valentino erfreut sich gleich an 4 Möpsen.

Charakter und Aussehen:
Der eher kleine Hund sollte optimal eine Schulterhöhe von ca. 32 cm und ein Idealgewicht von 6-7 Kilo wiegen. Er ist enorm freundlich und sehr klug und eignet sich deswegen sehr gut für Familien mit kleinen Kindern. Grundsätzlich ist der Mops ein Hund, welcher schnell ausgepowert ist und keine weite Strecken zurück legen möchte! Es ist aber sehr wichtig, dass der kleine Hund nicht zu dick wird. Typische Merkmale für den Mops ist seine kurz gezüchtete Schnauze, seine grossen Augen, der grosse runde Kopf und die kleinen Ohren. Er wirkt stets niedlich und nett! Die bekanntesten Fellfarben sind: schwarz, silbern und apricot mit dunkler Gesichtsmaske.
Als unglaublich sensibler und aufmerksamer Hund fällt ihm jede Stimmungsschwankung auf und er weiss genau, wann er Herrchen oder Frauchen besser in Ruhe lässt. Dies ermöglicht auch ein einwandfreies Zusammenleben mit Kindern. Er wird nicht schnell böse und verzeiht Fehler besser und einfacher als andere Rassen. Der Mops ist absolut kein Zwingerhund, er benötigt viel Liebe und ein Umfeld von Menschen. Am liebste würde er immer überall dabei sein.
All diese Eigenschaften bedeuten aber nicht, dass der Mops sich nicht austoben muss und auch mal seine 5 Minuten hat. Wenn Du dem Mops seinen Freiraum lässt und er sich auch mal austoben kann hast du einen Freund fürs Leben!
Das grösste Problem des Mops sind Atemprobleme. Die sehr kurze schnauze kann bei Überzüchtung zu sehr engen Luftkanälen führen! Eine artgerechte Pflege und Vorinformationen sind also dringend zu empfehlen!

Lebenserwartung vom Mops:

Kleinere Hunderassen haben bekanntlich eine grössere Lebenserwartung als die grösseren Kollegen. So auch beim Mops. Ein Mops kann gut 12 bis 15 Jahre alt werden! Wichtig ist beim Mops die Ernährung. Da sich die Hunderasse grundsätzlich nicht so viel bewegt wie zum Beispiel ein Jack Russel, neigen sie zu Fettleibigkeit. Dies schadet den Gelenken und ist ungesund für den ganzen Bewegungsapparat! Was kannst Du aber noch tun, dass dein Mops ein erfülltes und schönes Leben geniessen kann.
Im Alter wird Dein Vierbeiner zunehmend gelassener, grosse Spaziergänge oder Ausflüge sind dann nicht mehr machbar. Akzeptiere, wenn dein Mops Pausen braucht und mehr schlafen möchte.
Das Fell der Hunde verändert sich, neben der Farbveränderung zu einem silbern grau wird es weniger widerstandsfähig und spröde. Hier hilft ein Hundemantel an kalten Tagen und ein Regenschutz bei Schauer und Wind im Sommer! Auch die Augen und Ohren sowie der Geruchssinn wird mit den Jahren immer schlechter, regelmässige Untersuchungen beim Tierarzt ermöglichen dir ein genaues Krankheitsbild über deinen Vierbeiner, so kannst du optimal Rücksicht nehmen. Wenn der Bewegungsapparat immer schwerer in die Gänge kommt empfehle ich ein weiches, kuscheliges Bett oder eine extra wärme Matte als Schlafplatz. Dies hat den Vorteil, dass dein Liebling weich und bequem schlafen kann. Im Notfall kannst du dein Hündchen durch das geringe Gewicht auch vorsichtig aufheben. Gerade beim Einsteigen ins Auto oder hochspringen aufs Sofa ist das von Vorteil.
Wichtig ist auch, dass man seinem Mops immer die Augen pflegt. Dir grossen Kulleraugen neigen schneller zu Infektionen wie bei anderen Hunderassen. Jeden Morgen rasch dem Mops die Augen mit einem Lappen und lauwarmem Wasser auswischen und Du beugst diesen schmerzhaften Augenentzündungen optimal vor. 

Erbkrankheiten vom Mops:

Folgende Krankheiten kann Dein Mops von seinen Eltern erben:

Patella Luxation
Dies ist eine Krankheit, welche eine Fehlbildung der Kniegelenke und danach eine Lahmheit auslöst. Durch eine Operation kann dies aber behoben werden und Dein Mops kann bis ans Lebensende Beschwerden frei herumtoben.

Das Brachycephale Syndrom
Alle Rassen mit kurzes Kopfform können an diesem Brachycephale Syndrom leiden. Die Verkürzung des Nasenbeines sowie der Nasennebenhöhlen entsteht durch Überzüchtung und kann dazu führen, dass dein Liebling fast keine Luft mehr bekommt. In diesem Fall ist ein kleiner Eingriff beim Tierarzt nötig.

Die Demodikose
Diese Hauterkrankung sieht man oft bei schlecht gezüchteten Hunden! Augen auf beim Kauf also. Eine solche Hauterkrankung kann für deinen Vierbeiner sehr schmerzhaft und unangenehm sein. Dazu kommt, dass Hauterkrankungen sehr schlecht heilen!

Vorurteile gegenüber dem Mops:

Die faltige Haut am Hals und die eingedrückte Nase führen leider oft zu Vorurteilen gegenüber dem Mops. Das Falten in der Haut Ungeziefer einen Platz zum Nisten geben und dadurch unhygienisch sind stimmt so nicht ganz. Die Pflege mit einer Bürste ist beim Mops überhaupt kein Problem. Durch sein kurzes Fell geht die tägliche schnell und unkompliziert.

Wenn Dein Mops grunzt hat das überhaupt nichts mit einer zu kurzen Nase zu tun, dies ist lediglich eine Kommunikationsart. Und übrigens, auch ein "normales" Schnarchen ist harmlos, viele andere Hunderassen schnarchen ebenfalls. ;-)

Der Mops ist ein treuer und sehr angenehmer Lebensgefährte. Ein optimaler Begleiter für ins Kosmetikstudio oder als Familienhund mit kleinen Kindern. Wichtig ist, regelmässige Fell - Augen und Nasenpflege, so wirst Du eine schöne Zeit mit deinem Mops haben!

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