Der Hund im Zitat – Was Menschen über ihre Vierbeiner zu sagen haben

„Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.“ – Mark Twain
Diese und viele weitere Zeilen, haben sich den Hund zum Hauptthema gemacht. Dieses Tier kommt in vielen Zitaten, Redewendungen, Weisheiten und Sprüchen vor. Doch was für eine Rolle spielt unser lieber Vierbeiner in diesen Wortzusammensetzungen?
Betrachten wir als erstes die Redewendungen, bei denen es meist nicht um unser Haustier direkt geht, sondern der Hund als Metapher eingesetzt wird. Die Bedeutung dieser Sätze oder Wortkombinationen hat in der heutigen Zeit selten mit dem ursprünglichen Sinn zu tun und nur wenige Leute wissen, wie diese Redewendungen entstanden sind. Hier einige Beispiele, die heute noch gebräuchlich sind: „Vor die Hunde gehen“, dies ist eine Wortwahl, die mit den Jagdhunden zu tun hat. Die wörtliche Übersetzung dieser Worte ist verkommen oder verlumpen. Ursprünglich kam es zu diesem Ausdruck, weil die Tiere, welche krank oder schwach waren, schnell zur Beute bei der Jagd wurden. Sie kamen vor die Hunde und wurden gerissen. Auch bekannt ist der Ausdruck „wie Hund und Katz“, was auf zwei Lebewesen zutrifft, die sich nicht gut verstehen. Nun gibt es aber sehr wohl Katzen, die sich gut mit unseren bellenden Gefährten vertragen. Es ist aber häufig der Fall, dass diese beiden Tierarten sich gegenseitig missverstehen oder ein zu starker Jagdtrieb eine Freundschaft zwischen den beiden Tieren schwierig macht.
In Zitaten und Weisheiten von verschiedenen Menschen, wird der Hund meistens als sehr treues, liebendes Wesen dargestellt. Oft wird unser Haustier mit dem Menschen verglichen und als bester Freund dargestellt, was für uns Hundefreunde gut nachvollziehbar ist. Mark Twain’s Zitat, das am Anfang dieses Blogs steht, gefällt mir besonders gut. Es zeigt auf, dass Hunde ihrem Partner Mensch sehr viel Liebe und Dankbarkeit entgegen bringen, was man von vielen Menschen leider nicht erwarten kann. Ähnlich beschrieb es vor langer Zeit Franz von Assisi: „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“
Unser Vierbeiner ist also in den meisten Sprüchen von sehr guter Bedeutung und steht als Metapher für Treue, Freundschaft und auch Dankbarkeit. Viele dieser Zitate sollen uns Menschen daran erinnern, was für ein treuer Freund an unserer Seite lebt und was dieses Wesen uns gibt und wir ihm auch zurückgeben sollten. Jeder Mensch sollte seinem Vierbeiner mit Respekt und Dankbarkeit gegenüber treten, und sich seiner Verantwortung für unseren treuen Freund bewusst sein.

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