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Der grässliche Hundetod: Die Vergiftung

Immer wieder hört man von Schauergeschichten, welche von vergifteten Hunden handeln und einen schauern lassen. Dahinter stecken entweder unabsichtliche oder absichtliche Gründe. Letztere werden durch Hundehasser ausgeübt. Deren Motive sind stinkende und verunreinigende Hunde, was jeder dieser Vierbeiner ist! Kurz: die Argumente sind völlig unverständlicher Schwachsinn und die Folgen davon höchst tragisch. Für die Tat werden Giftköder verwendet. Diese sind sehr variabel, denn es ist alles was ein Hund gerne frisst. Sie reichen also von Würsten, Hundekuchen, Käse bis hin zu Pferdeäpfeln. Auch für die Giftformen gibt es keine Variationsgrenzen: der Hund wird teilweise sogar mit Rasierklingen, Stacheldrahten oder Nägeln versucht zu ermorden. Gängiger sind jedoch giftige Substanzen wie Rattengift, Herzmedikamente oder Schneckenkörner. Leider können diese Pestizide jedoch auch ohne Hilfe eines Hundehassers aufgenommen werden. Diese Stoffe werden im Haushalt gebraucht, um ungewünschte Tiere loszuwerden und komischerweise mag der Hund den Geruch des z.B. Schneckenkorns sehr. Ein weiterer unabsichtlicher Grund ist die Aufnahme giftiger Substanzen wie Schokolade, Putzmittel oder ähnliches durch den Hund. Weiter gibt es die Möglichkeit, dass ein Hund an Pferdeäpfeln eines eben entwurmten Pferdes stirbt. In den verwendeten Entwurmungspasten ist meistens der Wirkstoff Ivermectin vorhanden. Bobtails, Shelties und Collies beziehungsweise Collie-Mischlinge sind aufgrund eines Gendefekts anfällig auf eine Vergiftung, die durch diesen Wirkstoff ausgelöst wird.
Die eintretenden Folgen sind meistens tödlich, variieren jedoch vom zeitlichen Verlauf. Einige Vierbeiner zeigen die ersten Symptome schon noch einigen Sekunden, andere erst nach ca. drei Tagen. Bestand der Köder aus Rasierklingen oder ähnlichem wird man als Besitzer schnell darauf aufmerksam werden, da der Hund aus dem Maul bluten wird. Verschluckt er ein Herzmedikament wird auch dieses Opfer nach einigen Minuten zusammenbrechen. Nimmt der Hund jedoch Rattengift auf wirkt dieses erst nach einigen Tagen. Rattengift wirkt extra auf diese Weise, da Ratten vorsichtig sind und immer eine andere Ratte vorschicken um das Futter zu testen. Würde die erste Ratte gleich nach der Einnahme sterben, hätte man sein Ziel, mehrere Ratten an einem unerwünschten Ort zu töten, nicht erreicht. Aus diesem Grund treten auch beim Hund erst später die ersten Symptome auf. Diese können Schlappheit, tiefe Temperatur oder blasse Schleimhäute sein. Entfaltet das Gift jedoch nach ca. drei Tagen seine Wirkung beginnt das Tier blutig zu brechen und zu koten, am Ende färbt sich der Kot sogar schwarz. Der Hund verblutet schlussendlich innerlich und erleidet ein Organversagen.
Was wir dagegen tun können? Leider nichts was uns eine 100%ige Sicherheit garantiert. Man kann dem Hund von klein auf beibringen nichts Gefundenes zu fressen, sondern erstmal davor sitzen zu bleiben und den Besitzer darauf aufmerksam zu machen. Das kann dem Hund auch schmackhaft gemacht werden, indem man ihm jedes Mal ein verlockendes Angebot macht und ihm etwas noch Besseres anbietet. Trainingshilfsmittel wie den Clicker oder leckere Hundesnacks findet Ihr in unserem Shop! Weiss man von Giftködern in einem Ort sollte der Hund während des Spazierganges angeleint bleiben. Eine andere Möglichkeit ist dem Hund einen Maulkorb anzuziehen! Eine Variante eines solchen seht Ihr auf dem Bild.
Weiter ist es wichtig mit offenen Augen spazieren zu gehen. Auch während eines Gespräches mit einem anderen Hündeler sollten die Augen des Hundebesitzers immer wieder zum Hund wandern, um solche tragischen Vorfälle zu vermeiden.
Haben wir den Verdacht einer Vergiftung sollte man nicht nur sofort zum Tierarzt gehen, sondern diesen vorher auch benachrichtigen, um eine sofortige Behandlung zu gewährleisten. Je nach Gift werden andere Massnahmen eingeleitet. Bemerkt man ein verändertes Verhalten genug früh gibt es die Möglichkeit einer Brechmittelverabreichung. In den meisten Fällen kommt aber leider jegliche Hilfe zu spät.
Trotz der immensen Trauer sollte nicht vergessen werden die Polizei zu informieren. Treffen mehrere Anzeigen ein wird es wahrscheinlicher sein den Täter identifizieren zu können! Interessant ist es für die Polizei zusätzlich, weil diese Köder auch nicht gerne in Kinderhänden gesehen werden!
Mir bleibt nichts anderes übrig als Euch zu wünschen, dass ein solcher Vorfall nie bei Euren Hunden eintritt und auf Euren Spaziergängen immer wachsam zu sein.

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