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Der Fellwechsel bei Hunden

Das Thermometer steigt gegen die 20 Grad und die Sonne heizt langsam richtig schön ein. Bei mir Zuhause sieht es aus, wie wenn ich meine Hunde rupfen würde. Haare wo man hinschaut! Ich möchte Euch deswegen heute etwas über den Fellwechsel von Hunden erzählen.

Wie sieht ein schönes Fell aus?

Gesundes Fell glänzt und ist dicht und elastisch. Es riecht angenehm und wenn man darüber fährt, fallen nicht gleich alle Haare aus. All dies sind Zeichen, dass der Hund gesund ist und lebt.

Wann haaren unsere Hunde?

Der Fellwechsel wird von der Tageslichtdauer und der steigenden oder sinkenden Temperatur beeinflusst. Das zeigt uns, dass jetzt, wo die Tage wieder länger sind und die Temperaturen steigen, der optimale Zeitpunkt für den Fellwechsel ist. Ein normaler Wechsel des Haarkleides dauert bis zu sieben Wochen. Es gibt aber auch Hunde, die das ganze Jahr haaren. Oft sieht man das bei kastrierten Hunden. Der Hormonhaushalt funktioniert nicht mehr richtig und die innere Uhr ist anders programmiert. Ebenfalls kann es sein, dass Hunde die viel in der Wohnung sind, mehr oder immer haaren. Auch hier fehlt der natürliche Ablauf und die Hunde haben immer, die etwa gleiche, milde Temperatur. Zudem ist der Fellwechsel im Frühling immer stärker als im Herbst.

Wie kannst Du Deinem Hund helfen?

Durch das Bürsten wir die Haut besser durchblutet und die ausgefallen Haare sind direkt entfernt. So wird auch der Schmutz in der Wohnung vermindert. Ebenfalls hilf es, wenn man Öl ins Hundefutter gibt. Öl ist wie bei Menschen für Hunde gut für Haut und Haarkleid, hilft also auch beim Fellwechsel. Zudem wird das Fell automatisch glänzender. Eine Faustregel sagt, pro zehn Kilo Hundegewicht braucht es einen Esslöffel Öl am Tag.

Ab wann ist ein Fellwechsel nicht mehr normal?

Solang der Fellwechsel innert sieben Wochen stattfindet und keine kahle Stellen auftauchen ist alles normal. Wenn das Fell aber matt ist, Schuppen zu sehen sind und kahle oder sogar offene Stellen auftauchen, solltest Du den Tierarzt aufsuchen.

Gibt es Hunde, die nicht haaren?

Es gibt Hunderassen, die wenig bis gar nicht haaren. Es ist aber so, dass diese Hunde nicht vom Fellwechsel ausgeschlossen werden, sondern die alten Haare einfach nicht verlieren. Diese Hunde haaren also nicht, brauchen aber dem entsprechend viel mehr Pflege! Die Hundehaare müssen getrimmt, gebürstet und geschnitten werden.

Bekannte, nicht haarende Hunderassen sind die Airedale Terrier, die Cairn Terrier, alle Schnauzer und zum Beispiel die Malteser. Die Liste beläuft sich auf ca. 30 Hunderassen.

Fazit:

Auch wenn es lästig ist, dass überall Haare herumfliegen, bin ich ganz froh, dass meine Hunde einen gesunden Haarwechsel zeigen. Beide haben sehr schönes, immer glänzendes Fell und dürfen sich nun einmal mehr draussen im Dreck suhlen, so verlieren sie auch Haare und fühlen sich nachher Pudelwohl.

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