Blasenschwäche und Blasenentzündung bei Hunden:

 

Wenn dein Hund keine Kontrolle mehr über seine Blase hat kann das verschiede Ursachen haben. Im heutigen Blog möchte ich über Blasenschwäche und die Blasenentzündung berichten.

 

Wenn die Blase nicht mehr hält:
Die Niere unserer Hunde produziert ständig Urin. Der Urin kommt über die Nieren in die Harnleiter und wird dann in der Blase aufgefangen und gesammelt. Die Blase meldet dann, dass sie voll ist und geleert werden sollte. Durch einen Schließmuskel wird am Ausgang der Harnblase ungewollter Urinverlust verhindert. Wie wir Menschen können auch Hunde in der Regel entscheiden, wann sie Urin ablassen möchten. Urin wird erst abgesetzt, wenn der Schließmuskel sich entspannt. Leider können bei diesem hochkomplizierten Prozess auch Störungen auftreten. Zu diesen Störungen gehört die Blasenschwäche. Unter Blasenschwäche versteht man, wenn der Hund das Absetzen von Urin nicht mehr steuern kann und immer mal wieder Urin verliert. Die Blasenschwäche wird auch Harninkontinenz oder Harnträufeln genannt.

 

Was sind die Ursachen für Blasenschwäche?
Am häufigsten tritt die Blasenschwäche nach einer Kastration von Hündinnen auf. Gerade sehr schwere und große Hündinnen leiden im hohen Alter an dieser Form von Blasenschwäche. Weiter sind Blasenentzündungen ein Auslöser, dieses Thema werde ich weiter unten beschreiben. Es kann aber auch an einer Harnweginfektion, einer hormonellen Störung, einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes oder an einer angeborenen Fehlbildung liegen. Tumore, Medikamente, sowie Stress oder Angst sind ebenfalls als Auslöser bekannt. Bei jungen Hunden ist es meistens so, dass sie eine Blasenschwäche haben, wenn sie sich freuen. Dann spricht man vom Tröpfeln. Dies wird dann mit dem Alter aber immer besser kontrollierbar.
Als Symptom kann man das Verlieren von Urin vermerken. Besonders beim Aufstehen, auch wenn der Hund sich gerade erst versäubert hat.

 

Was kann man bei einer Blasenschwäche bei Hunden tun?
Wenn Du glaubst, dein Hund leider an einer Harninkontinenz muss dein Hund dringend vom Tierarzt untersucht werden. Wenn es an einer Kastration liegt, kann meistens durch eine Medikamentenbehandlung geholfen werden. Die Symptome werden in den meisten Fällen deutlich minimiert. Je nach Ursache der Blasenschwäche gibt es verschiedene Behandlung Maßnahmen, bis hin zu einer Operation. Wenn Du verdacht schöpfst, empfiehlt es sich eine Hundeversicherung ab zu schließen, so schützt Du dich vor hohen Tierarztkosten.

 

Was ist, wenn mein Hund eine Blasenentzündung hat?
Unter der Blasenentzündung versteht man eine Entzündung der Blase und unter Umständen auch der Harnröhre, der Harnleiter und den Nieren. Man nennt die Blasenentzündung auch Harnweginfektion oder Zystitis.

Ursachen für eine Blasenentzündung:
Blasenentzündungen können verschiedene Ursachen haben. Meistens ist es jedoch so, dass die Blasenentzündung von Bakterien hervorgerufen wird.Die Bakterien befinden sich im Genitalbereich an der Außenhaut und können dort via Harnröhre in die Blase wandern. Dieser Prozess wird auch aufsteigende Infektion genannt. Oft leiden Hündinnen an einer aufsteigenden Infektion, da die Harnröhre bei Hündinnen viel kürzer ist als bei Rüden. Eine weitere Ursache können Harnkristalle oder Harnsteine sein. Wie bei einer Blasenschwäche können auch bei einer Blasenentzündung angeborenen Fehlbildungen, Tumore oder Harnröhrenverengungen zur Ursache zählen. Bei Rüden treten Blasenentzündungen vor allem im Zusammenhang mit einer Prostatainfektion auf. Ebenfalls kann die Krankheit Diabetes mellitus eine Ursache sein.

 

Wie merke ich, ob mein Hund eine Blasenentzündung hat?
Als typisches Symptom wird der Harndrang beschrieben. Die Hunde müssen immer wieder und sehr häufig Urin ablassen, oder sie versuchen es auf jeden fall. Meistens kommt aber kein Urin. Kleine Pfützen in der Wohnung sind meistens die ersten Anzeichen! Danach kann man beobachten, wie der Harnabsatz den Hunden Schmerzen bereitet und unkontrollierbar erfolgt. Typisch ist auch blutiger Urin. Die Hunde sind ganzheitlich angeschlagen, wirken müde und können Fieberschübe aufzeigen. Bei leichten Blasenentzündungen ist jedoch Fieber eher selten.

 

Was kann man gegen eine Blasenentzündung tun?
Sobald eine bakterielle Entzündung entsteht, kommt man um den Einsatz von Antibiotika nicht drum herum. Je nach Ursache reichen aber auch Schmerzmittel. Im schlimmsten Fall müssen die Hunde an die Infusion oder sogar operiert werden.

 

Wie kann ich meinem Hund helfen?
Grundsätzlich hilf es, wenn die Hunde viel trinken. Versuche deinen Hund also davon zu überzeugen, dass er trotz unwohlbefinden viel trinkt. Dazu kommt, dass Du deinem Hund helfen kannst, in dem Du viel mit ihm nach draußen gehst. Die meisten Hunde fühlen sich unwohl, wenn sie „rein pinkeln“ und das bedrückt das Gemüt noch mehr. Führe deinen Hund also regelmäßig und in kurzen Runden aus. Zusätzlich kannst Du deinem Hund lauwarmen Tee anbieten, dies fördert die Heilung zusätzlich. Die Hunde sollten sich schonen und immer schön warm haben. Für Zuhause empfehle ich also eine wärmende Decke, wo die Körperwärme gespeichert und wieder abgegeben wird. Für die kalten Wintertage würde es sich lohnen, einen Hundemantel zu kaufen.

 

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