Aufgepasst beim Festessen

Wie jedes Jahr feiern wir Weihnachten und Silvester in Berlin, viel essen und naschen gehört dort dazu. Für den Hund gibt es natürlich auch immer wieder etwas heimlich unter dem Tisch zu futtern. Mein Grossvater liebt es, unseren Mischlingshund zu verwöhnen und mit ihm zu spielen. Doch im Alltag hat er selten mit Hunden zu tun und es ist ihm nicht bewusst, in wessen gefahren er den Vierbeiner bringt, wenn er ihm Häppchen vom Tisch zu essen gibt. Bekannt ist es bei vielen, dass Schokolade bei unserem Liebling bis zum Tod führen kann. Schuld daran ist das Theobromin, dies ist in der Kakaobohne vorhanden. Dieser gehört zu den Methylxanthinen, welches in Coffein und in Tee enthalten ist. Gift ist nicht gleich Gift, es kommt natürlich immer auf die Dossierung an. Die Dossierung ist nicht abhängig von der Art und der Rasse des Hundes, sondern ist abhängig von der genetischen Veranlagung des Vierbeiners. Folgende Symptomen sind typisch für eine Schokoladenvergiftung: Erbrechen, Durst, Durchfall und einen aufgeblähten Bauch. Greift der Mensch nicht in das Geschehen ein und hilft dem Hund, kann es dazu kommen, dass der Kreislauf und das zentrale Nervensystem weiter angegriffen wird. Durch die Erhöhung des Blutdrucks und der Pulsfrequenzen, verengen sich die Blutgefässe im Gehirn, sodass es zu Krampfanfällen und Zitteranfällen kommen kann. Dies kann in wenigen Stunden zum Tod führen. Die dunkle (bitter) Schokolade beinhaltet 5mg pro Gramm Theobromin und ist somit am tödlichsten. Im Gegensatz zur dunklen Schokoladen weisst die Milchschockolade nur 2mg pro Gramm auf und die Weisse praktisch keine. Eine halbe Tafel schwarze Schokolade kann bei einem drei Kilo schwerem Hund bereits zum Tod führen.
Worauf ist zu achten, wenn wir Tabletten schlucken und unser Hund in der Nähe ist?

Es ist logisch, dass die Medikamente, welche dem Menschen behilflich sind, unseren Haustieren Schaden zufügen können. Man sollte seine Medikamente nicht frei herumliegen lassen, sodass der Hund an sie herankommen kann. Für den Menschen scheinbar harmlose Medikamente können bei Tieren ganz andere oder viel stärkere Reaktionen auslösen. Wenn wir starke Migräne haben oder es uns sonst nicht so gut geht, greifen wir öfters zu Aspirin oder anderen Schmerzmitteln. Sie schädigen der Leben und werden im Körper durch dasselbe Enzym abgebaut, dadurch verarbeitet der Körper die Dossierung sehr langsam.

Süsse Versuchungen? Nichts für Tiere

Sehr gefährlich für das Tier sind Lebensmittel und Küchenabfälle. Sie sind vor allem auf Grund von Schimmelpilz-und Bakterienbefall giftig und können zu schweren Erkrankungen führen. Hättet ihr gedacht, dass sogar Zwiebeln und Knoblauch schädlich für den Hund sind? In hohen Dossierungen verursachen sie eine Zerstörung des Hämoglobins und verursachen Blutarmut. Aber freiwillig würde kein Tier so viel von den scharfen Gemüse essen .

Was sind toxische Lebensmittel?

Toxische Lebensmittel bedeutet so viel wie, dass etwas sehr giftig ist. Die Toxizität ist eine stoffeigenschaft. Es kommt ganz darauf an, wie viel ein Tier von einem toxischem Lebensmittel verträgt.
Macadamia-Nüsse sind für Hunde toxisch. Bei einem Verzehr dieser Nüsse erscheinen folgende Symptome: Schwäche, Zittern, Lahmheit, Bauchschmerzen mit Erbrechen und Fieber über 40 C°. Warum dies der Fall ist ist den Tierärzten und Forscher unbekannt.
Ausserdem gehören zu den toxischen Lebensmittel noch Avocados und Weintrauben. je nach Dossierung des ungewollten Snacks nebenbei, kann es zu unterschiedlichen individuellen Symptomen führen.

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.