Ab wann ist mein Kind reif für einen Hund?

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Gerade in der Weihnachtszeit kommt bei vielen Kindern der Wunsch nach einem Hund auf. Sind die Welpen im Fernsehen, in den Büchern und draussen doch so niedlich und herzig. Doch die Meinung, dass Tiere zu Weihnachten nicht verschenkt werden sollten, hat viel Wahrheit dahinter. Denn oft wird auf Wunsch des Kindes ohne viele weiteren Überlegungen ein Haustier angeschafft, das dann oft bereits nach kurzer Zeit nicht mehr dem Interesse der Familie entspricht und wieder weg gegeben wird. Da Hund sehr starke Bindungen mit Menschen eingehen, ist es nicht gut für dieses Tier von Besitzer zu Besitzer weiter geschoben zu werden oder im Tierheim zu warten bis eventuell ein neuer Besitzer auftaucht. Was man vor dem Hundekauf beachten sollte und ab wann ein Kind auch bereit ist einen Teil der Verantwortung am neuen Haustier zu übernehmen, zeigt Dir der heutige Blog:

Inwiefern kann ein Hund positive Auswirkungen auf mein Kind haben?

Hunde können Kindern in schwierigen Situationen helfen und diese unterstützen. So haben Psychologen heraus gefunden, dass Hunde die emotionale Stabilität und das soziale Verhalten des Menschen bereits im Kindesalter fördern. Auch das Übernehmen von Verantwortung können Kinder bereits in jungen Jahren an einem Familienhund erlernen, indem sie dem Alter entsprechend immer mehr Aufgaben in der Pflege des Hundes übernehmen dürfen. So lernen die Kinder sich um ein Lebewesen zu kümmern, ab und zu auch unangenehme Arbeiten zu verrichten, die dem Wohlbefinden eines anderen Lebewesens dienen und dafür mit Dankbarkeit und Liebe belohnt zu werden. Aber der Hund ist für ein Kind nicht nur ein Lehrmeister sondern vielmehr ein guter Freund und hilft auch in schwierigen Momenten mit seiner Anwesenheit. Ein weiteres Plus das die Hundehaltung nicht nur für Kinder sondern allgemein für uns Menschen bereit hält, ist das Gassi-Gehen. Immer öfter verschanzen sich Kinder hinter Bildschirmen und setzen viel weniger Wert auf sportliche Aktivitäten und das Spiel in der freien Natur. Bewegung und frische Luft ist aber nicht nur für den Hund sehr wichtig, sondern auch für uns. Der Hund ist nun eine neue Motivation nach draussen zu gehen, sich mit anderen zu einem Spaziergang zu treffen oder einfach an einem schönen Platz in der Natur zu verweilen.

Was sind Anzeichen dafür, dass ich und mein Kind nicht bereit für einen Hund sind?

Es ist zwar erwiesen, dass Hunde einen positiven Einfluss auf Kinder haben, es gibt aber leider keine Garantie dafür dass die Hundehaltung in jedem Fall klappt. Zum einen gibt es Menschen, die einfach zu wenig Interesse daran zeigen ein Leben lang für ein Lebewesen zu sorgen und somit auch Kompromisse ein zu gehen und auf gewisse Dinge zu verzichten. Neben dem finanziellen Aufwand der ein Hund mit sich bringt ist vor allem die Zeit ein wichtiger Punkt. Fragt euch also vor dem Hundekauf, ob ihr tatsächlich auch in einigen Jahren noch jeden Tag spazieren gehen wollt und das bei jedem Wetter und auch in den Ferien. Natürlich muss nun auch bei den Ferien darauf Rücksicht genommen werden, dass der Hund entweder mitkommt, oder eine Betreuung benötigt. Die Kinder sollten zudem bereits ein bisschen mit dem Übernehmen von Verantwortung bekannt gemacht worden sein, bevor sie einen Hund mit pflegen. Ansonsten bleibt am Schluss alle Arbeit an Dir oder Deinem Partner hängen.

Welche Jobs rund um die Hundepflege kann mein Kind übernehmen?

Am einfachsten für die Kinder ist am Anfang sicher einmal das Füttern. Am Besten wird das Futter in der Küche zubereitet, ohne dass der Hund dabei ist. So kann das Kind ganz in Ruhe den Napf füllen und ihn dann an seinen Platz stellen ohne sofort vom Hund angesprungen zu werden. Auch das Putzen und Auffüllen des Wassernapfes ist eine sehr geeignete Arbeit für die kleinen Hundebesitzer. Auch die Fellpflege eignet sich bestens für die Kinder. Gerade kleine Kinder lernen dabei auch den sanften Umgang mit einem Lebewesen. Bei gut erzogenen Hunden oder wenn das Kind bereits etwas kräftiger ist, ist auch das Spazierengehen eine gute Aufgabe. Allerdings sollte am Anfang, bei kleineren Kindern oder etwas wilderen Hunden immer jemand Erwachsenes zur Sicherheit mit dabei sein. Dinge wie die Erziehung des Hundes sollte hingegen in Deinen Händen bleiben und sauber ausgeführt werden. Dieses nicht nur dem Hund und Dir selbst zuliebe, sondern auch für die Sicherheit Deines Kindes. Denn der Umgang mit einem gut erzogenen Hund, ist für das Kind leichter und ungefährlicher.

 

So sollte ein Hund fürs Kind kein Problem sein. Die Hauptverantwortung und ein grosser Teil der Arbeit bleibt allerdings immer Deine Aufgabe! 

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