8 Gründe wieso man barfen sollte

Herzlich Wilkommen zu einem neuen Blog von uns. Heute schauen wir Gründe an, weshalb man barfen sollte. 


Was heisst BARF? „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“.
English:  Biological Appropriated Raw Food”, “Bones and Raw Food” oder „Born Again Raw Feeders” – „Wiedergeborene Rohfütterer“.

Gründe warum barfen:

  • Längeres Leben
  • Keine Allergien
  • Viele Vitaminen
  • Weniger stinken
  • Kein Zahnstein
  • Minimierter Kot
  • Grosse Auswahl & Abwechslung
  • Artgerecht
  • Kostengünstiger

 

Warum eigentlich Barfen?
Zuerst schauen wir zurück, nämlich wie man überhaupt darauf gekommen ist zu barfen. Weltweit haben immer mehr Tierärzte, Biologen und Hundehalter beobachtet, dass unsere geliebten Vierbeiner seltsame Krankheiten entwickeln, allergisch auf ihr Futter reagieren und das Sterbealter extrem gesunken ist.

Immer wieder hört man, dass der Hofhund des Opas topfit war und ewig gelebt hat. Und wieso? Er bekam nur die Schlachtabfälle und Essensresten. Nun kommt also unser Gedanken, dass bei unserem industriell gefertigten Hundefutter was faul sein könnte!

Wieso Getreide für unsere Fleischfresser?
Das Trockenfutter wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt. Das Fleisch war damals knapp und so wurde extrem viel Getreide reingemischt. Tatsächlich besteht das normale Trockenfutter immer noch viel aus Getreide, in einigen findet sich sogar fast 80% davon! Der Grund für alles: Getreide ist viel billiger als Fleisch! Das Ding ist, kein Wolf oder sonst ein Fleischfresser würde im Wald nach Getreide jagen! Also wieso dann unsere Hunde? Viele argumentieren, dass «mein Hund kein rohes Fleisch verträgt» Eine zu hinterfragende Meinung, wenn man bedenkt, dass sich die Verdauung einer Tierart erst über Jahrtausende umstellt. Getreide ist für mich also nicht die artgerechte Fütterung für einen Hund.

Mit dieser Überzeugung kehren Barfer somit zur ursprünglichen Art der Hundeernährung zurück und ernähren den Hund auch so mit viel Vitaminen!

Fakt ist: Der Hund stammt vom Wolf ab – und der ist kein Getreidefresser. Die Verdauung ist noch exakt die gleiche wie der seines Vorfahren – dem Wolf.

Heutzutage gibt es so viele ausgebildete Ernährungsberater, genau das haben wir auch gemacht, diese Personen stellen einen perfekt, angepassten Wochenplan und alles essentielle ist enthalten. So kommt keine Chemie oder sonstige ungesunden Substanzen rein.

Auch Fakt ist, dass Barf günstiger oder gleich teuer wie ein Trockenfutter ist. Beim Barfen kommt einfach noch der Obst- und Gemüsepreis dazu. Aber auch da kann man gut Schnäppchen machen!

Fazit: Barf ist billiger als qualitativ einigermassen hochwertiges Trockenfutter.

 
Mythos: Man sagt, dass gebarfte Hunde weniger stinken. Es gibt eine logische Erklärung dafür: Der Körper bekommt auch nur das war er wirklich verträgt. Rohes Fleisch ist verdaulicher als Trockenfutter, so gibt es keine Blähungen mehr. Auch berichten Barfer, dass sich der Fellgeruch verbessert. Es lässt sich so erklären, dass sich im Gewebe keine Chemie, d.h. keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker oder andere chemische Zusätze, mehr ablagern.


Mit dem Barf reinigen die darin enthaltenenen rohe Knochen oder das Fleisch die Zähne. Aufgrund des Kauens auf dem Knochen führt es dazu, dass auch in den unzugänglichsten Zahnstellen sich kein Zahnstein ablagern kann; Nebenschauplatz: Zahnstein führt zu Mundgeruch.


Minimierter Kot: Allgemein kann man sagen, dass alles, was man nicht verdaut werden kann, kommt hinten wieder raus. Es ist nicht normal, dass ein Hund drei Mal täglich oder noch mehr Kot absetzt. Auch stinkt der Kot von Trockenfutter mehr als von Barf.

 

Grosse Auswahl & Abwechslung auf dem Speiseplan: Wer möchte schon jeden Tag das selbe essen? Ich glaube niemand! Unsere Ernährungsberaterin hat einen sehr abwechslungsreichen Wochenplan zusammengestellt und alles wichtige ist vorhanden. Wir verwenden täglich andere Obst- und Gemüsearten.

Nun die grosse Frage: Wie stelle im auf Barf um?
Einen jungen, gesunden Hund kann und sollte man von heute auf Morgen umstellen. Wichtig ist es, dass der Darm «leer» ist. Das heisst man sollte sicher bis zum nächsten Morgen warten und hoffen, dass er noch ein Geschäft erledigt. Ja es braucht vielleicht einige Tage bis der Hund sein neues Futter akzeptiert und/ oder verträgt.


Es kann sein, dass Erbrechen, Gewichtsverlust, Juckreiz, Verstopfungen oder Durchfall eintreffen. Wichtig ist dann, den Barfanteil zu verringern. Falls es nach drei Tagen nicht weggeht, dann besucht einen Tierarzt, die geben meistens Darmkuren mit, zur Unterstützung bei der Verdauung.

 

Wie soll eine Barf-Mahlzeit aussehen:

  • Knochen (beliebt sind Hühnerhälse)
  • Fleisch (Puten, Kaninchen, Pferd)
  • Gemüse und Obst (Zucchini, Karotten, Apfel, Birne etc.)
  • Öl (Kokos, Leinöl, Lachsöl)
  • Ei
  • Leber
  • Panse (2x Wöchentlich)

 

So, das war's jetzt auch schon. Da wir noch nicht so Profis sind, empfehle ich wirklich sehr eine Ernährungsberatung. Viel Spass beim Ausprobieren!

 

Bis Bald!

Fabienne mit Mopsis

Ein Menue von uns, Fleisch, Gemüse, Obst und ein Schuss Öl
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