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4 Tipps für ein stressfreies staubsaugen mit Hund

Herzlich Willkommen zu einem neuen Blogbeitrag von uns. Heute nehmen wir das Thema saugen unter die Lupe. Kennst Du das: Ängstliches Verhalten, bellen, knurren oder sogar beissen beim staubsaugen? Doch das ist jetzt Schnee von gestern! Im Nu stressfrei staubsaugen und das zeige ich Dir gleich hier.

Doch, warum haben Hunde Angst vor Staubsaugern?
Ich habe lange recherchiert bis ich die richtigen Tipps gefunden habe, denn wenn man Hund Staubsauger und Angst eingibt, kommen um die 280.000 Einträge. Besonders findet man viele, verzweifelte Hundebesitzer, die mal wieder mit dem Staubsauger und dem Hund um sein Leben kämpfen! Ja auch ich musste mich damit abgeben, denn klein, gross East hat auch Panik davor. Das Problem bei ihm ist, er wird dann sogar sauer und möchte den Staubsauger verteidigen. Deshalb musste ich dieses Thema in Angriff nehmen und schnell eine Lösung finden!

So nun zur Erklärung: Hunde haben ein bis zu 20 Mal besseres und feineres Gehör als Menschen. Wir Menschen nehmen nur eines Bruchteiles des Surrens und Fiepen eines Saugers. Also hören unsere Fellnasen noch viel mehr. Doch nicht nur der Lärm macht viele Hunde so wild.

Wir schieben den Staubsauger wie ein fremdartiges Raubtier über den Boden, es sieht fast so aus als hätte der Staubsauger ein riesen Maul und ein langer Rüssel. Es gelangt in jede Ecke, ja sogar unter die Couch. Das geht doch nicht! Dem Hund gibt es eine Reaktion: Angriff und Verteidigung!!

Wie nimmt man nun dem Hund die Angst weg?

Zunächst einmal: Es ist nicht schlimm, wenn dein Hund Angst vor dem Staubsauger hat! Mein Hund hatte das auch, doch nun kann ich ohne Problem staubsaugen! Klar ist, man sollte es bei Welpen seit Beginn an machen. SO kennen sie nichts anderes. Jedoch bei älteren Hunden erfordert es viel Geduld. Je nach Rasse und Intelligenz können Hunde schnell lernen, dass die Maschine nichts tut. Folgende Schritte kann man anwenden:


Folgende Sachen brauchst du, um deinen Hund an den Staubsauger zu gewöhnen:

  • Einen Staubsauger
  • Viele kleine Gutzis
  • Ausdauer und Geduld
  • Viel Lob

Wie oft sollte man üben? So oft, wie es geht. Wenn es dir möglich ist dann übe jeden Tag zwei bis drei Minuten. Mehr als fünf Minuten brauchst du auf keinen Fall mit deinem Hund arbeiten.

Schritt 1:
Gib Deiner Fellnase zuerst einmal die Möglichkeit, den Staubsauger neu kennen zu lernen. Platziere den abgeschalteten Staubsauger zunächst offen in der Küche, dem Wohnzimmer, im Esszimmer oder im Flur. Kurz gesagt: in Bellos Revier. Er soll das „Monster“ als ungefährlich wahrnehmen und tolerieren lernen. Auch den Staubsaugerschlauch am besten so positionieren, dass der Hund über ihn steigen muss, um zu Herrchen oder seinem Futter zu gelangen. Sobald Dein Hund am Staubsauger vorbeigehen kann, kannst du zur nächsten Stufe gehen. Könnt ihr zusammenspielen, während der Staubsauger im selben Raum steht?

Schritt 2:
Lasse den Staubsauger zunächst im Nebenraum laufen, wenn der Hund gerade frisst, so kann er sich an das Geräusch gewöhnen. Nutzt dann das Futter/ Gutzis, um ihn zu animieren, sich dem Staubsauger soweit zu nähern, wie er kann. Falls er jede Annäherung meidet, spiele mit ihm und nähert euch dadurch immer weiter an den Staubsauger oder füttere ihn aus der Hand unter schrittweiser Annäherung. Wenn er mitmacht und brav bleibt, vergrössere den Abstand zum Sauger wieder, um ihn dann wieder ein Stückchen zu verkleinern. Fazit: Sobald der Hund sich dem Staubsauger nähert oder sogar anschaut, gleich belohnen!

Schritt 3:
Langsam geht es voran! Lass uns testen, wie dein Hund sich macht, wenn du tatsächlich langsam Staub saugst. Rufe ihn zu dir und biete ihm ein Leckerchen an. Bleibe geduldig. Das muss alles nicht beim ersten Mal funktionieren. Überprüfe in Ruhe, wie weit ihr schon seid. Wenn Schritt 2 noch zu schwierig für ihn ist, gehe lieber nochmal eine Stufe zurück.

Schritt 4:
Es geht voran… Stelle den Staubsauger wieder ins Wohnzimmer oder einen geeigneten Platz und lege mehrere Leckerchen um den Staubsauger und auf den Staubsauger. Du kannst auch einen kleinen Weg zum Staubsauger legen, damit dein Hund Schritt für Schritt zum Ziel kommt. Der Hund soll einfach den Staubsauger als Positiv abhacken.

 

Tipp von Fabienne: Wenn ich staubsauge, trage ich immer ein Leckerli Beutel bei mir, ja sieht ein bisschen bescheuert aus, aber hey es bringt was!! So bewerte ich den Staubsauger positiv! Ich habe es jetzt noch so gemacht, dass sie auf Bett sollen, so das ich Platz habe zu saugen und sie sollen sitzen und schön warten, bis ich das Kommando auflöse!

Diese Fehler solltest Du vermeiden!
Zwinge deinen Hund nicht von Schritt zu Schritt und habe Geduld.
Ärgere deinen Hund auf keinen Fall mit der Saugdüse.
Ärger dich nicht über Dich oder Deinen Hund, wenn der Lernerfolg sich nicht sofort einstellt. Es kann mehrere Wochen dauern, bis dein Hund und der Staubsauger beste Freunde werden.
 

Schon von Beginn an, den Welpen an den Staubsauger gewöhnen
Ängste wie die vor lauten Haushaltsgeräten sind im jungen Alter am besten regulierbar. Damit Angst gar nicht erst entsteht, hilft folgender Erziehungstipp:

Die ersten Erkundungstouren durch Haus und Hof sorgen für viele Verknüpfungen im Gehirn des Welpen. Der Welpe muss lernen, dass die Welt voll ist von neuen, aufregenden und vor allem harmlosen Dingen im Haushalt. Das heisst, Schritt 1 (siehe oben) ist in der Prägungsphase am wichtigsten: Der Staubsauger muss präsent platziert werden.

Schliesse den Welpen zunächst im Nebenraum ein, wenn Du saugst. Gewöhne den Hund schon früh an unbekannte, unangenehme Geräusche. Integriere tierfremde Geräusche in den ganz normalen Tagesablauf, ohne Aufregung zu verbreiten. Der Welpe hat seine Bindungsperson immer im Visier: Bleibt ihr cool, wirkt das auch beruhigend auf den Kleinen!

 

So nun bist Du informiert und kannst die obengenannten Schritte ausprobieren!

Wir wünschen viel Spass!

 

Bis Bald!

Fabienne mit Mopsis

Mein Leckerlibeutel
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